Velbert : Patienten dürfen wieder Besuch erhalten

(mj) Ab sofort dürfen Patienten im Helios Klinikum Niederberg wieder eingeschränkt Besucher empfangen. Allerdings sind auch dabei feste Hygiene- und Verhaltensregeln einzuhalten. Personen mit Atemwegsinfektionen sind von den Besuchsmöglichkeiten ausgeschlossen.

Erlaubt ist ein Besucher pro Tag und Patient für jeweils eine Stunde. Die täglichen Besuchszeiten beschränken sich dabei vorerst auf zwei Zeiträume und sind vormittags von 10 bis 12 Uhr sowie nachmittags von 16 bis 19 Uhr möglich.

„Wir freuen uns, dass wir Patienten, die über einen längeren Zeitraum im Krankenhaus bleiben müssen, wieder die Möglichkeit geben können, Besuch zu empfangen. Dabei bitten wir im Sinne der Eigenverantwortung und der Verantwortung für andere, umsichtig mit den kommenden Lockerungen umzugehen“, mahnt Markus Bruckner, Ärztlicher Direktor am Helios Klinikum Niederberg, zur Besonnenheit und stellt fest: „Dazu gehört auch, abzuwägen, ob ein Besuch bei einem nur kurzen Klinikaufenthalt wirklich notwendig ist.“

Jeder Besucher muss sich zunächst am Empfang des Klinikums registrieren lassen und einen Risikofragebogen ausfüllen. Weitere Voraussetzungen für den Besuch sind die strikte Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln. Sie umfassen eine konsequente Händehygiene, die Abstandsregeln sowie Husten- und Niesetikette einzuhalten und das ständige Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – auch im Patientenzimmer. Sollte der Besuch nicht in einem der Aufenthaltsräume möglich sein, kann dieser auch im Patientenzimmer empfangen werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in einem Mehrbettzimmer maximal ein Besucher erlaubt und der Stuhl nicht seitlich, sondern am Fußende des Bettes zu platzieren ist.

Auf der Isolierstation sind auch weiterhin keine Besucher erlaubt

Auf der Intensivstation sind Besuche weiterhin nur nach telefonischer Absprache mit dem ärztlichen Dienst möglich. Auf der Isolierstation sind keine Besucher erlaubt. Auch für ambulante Patienten gilt der Begleitstopp weiterhin in allen Bereichen des Klinikums, sofern sie nicht zwingend auf Hilfe angewiesen sind. „Uns ist bewusst, dass wir unseren Patienten und ihren Angehörigen damit viel abverlangen. Deshalb möchte ich mich für das Verständnis und die große Unterstützung herzlich bedanken. Nur so können wir Ansteckungsrisiken mit dem Coronavirus gezielt minimieren und die bestmögliche Sicherheit für unsere Patienten und Mitarbeiter erreichen“, sagt Markus Bruckner.

Die Cafeteria und der angeschlossene Kiosk im Untergeschoss des Krankenhauses bieten seit Montag vorerst in der Zeit von 10 bis 11 Uhr Patienten und Besuchern To-go-Produkte an. In dieser Zeit werden ausschließlich Besucher bedient. Da sich die aktuelle Situation noch immer dynamisch verändern kann, werden alle ergriffenen Maßnahmen auch weiterhin täglich bewertet und, wenn notwendig, angepasst.