Umzug des Awo-Treffs steht bevor

In drei Wochen schließt der Stadtteiltreff an der Wilhelmstraße. Die Einrichtung wechselt an die Elberfelder Straße ins frühere Service-Büro der Stadt.

Velbert-Neviges. Am 14. April schließt der Awo-Stadtteiltreff Neviges im Haus Wilhelmstraße 18. Leiterin Andrea Siepmann und ihr Team aus freiwilligen Helfern haben dann alle Hände voll zu tun. Sie müssen Kisten packen für den Umzug am 25. April.

Foto: Simone Bahrmann

Der Stadtteiltreff zieht dann in die Räume an der unteren Elberfelder Straße ein, in denen zuletzt das Service-Büro der Stadt bis zu seinem Umzug in die Bücherei untergebracht war.

Eigentlich sollte der Stadtteiltreff schon längst sein neues Quartier bezogen haben. Doch die Verhandlungen zwischen dem Eigentümer und der Stadt als Mieter zogen sich länger als geplant hin. „Weil unter anderem ein ganz neuer Mietvertrag für den künftigen Nutzer der Räume ausgearbeitet werden musste“, sagt Andreas Sauerwein, Chef der Fachabteilung Immobilienservice der Stadt.

Der Einbau einer behindertengerechten Toilette, einige Umbauarbeiten und eine Grundrenovierung der 220 Quadratmeter großen Unterkunft kosten die Stadt 89 000 Euro. „Wäre der Stadtteiltreff im David-Peters-Haus geblieben, hätten wir erheblich mehr Geld investieren müssen“, so Sauerwein.

Für den Stadtteiltreff musste die Stadt neue Räume suchen, weil sie am bisherigen Standort ein neues Wohnquartier schaffen will. Das David-Peters-Haus wird abgerissen, ebenso das Haus Wilhelmstraße 18. Der Mietvertrag zwischen der Stadt und der Awo hatte noch eine Laufzeit von zehn Jahren.

Leiterin Andrea Siepmann und Awo-Vorsitzender Volker Münchow freuen sich auf den Umzug. „Wir bekommen nicht nur schönere Räume, sondern liegen dann auch viel zentraler und besser erreichbar“, sagen sie.

Der Stadtteiltreff, so Siepmann, ist längst ein Treff für Nevigeser aller Altersklassen. „Seit 2010 sind wir kein Senioren- sondern ein Stadtteiltreff“. In den neuen Räumen soll es einige neue Angebote, wie einen Nähkurs für junge Frauen, Entspannungsübungen sowie Diabetes-Vortragsreihen mit passendem Frühstück geben. Und sie möchte dann auch die Nähe zum Glockentreff der katholischen Kirche intensivieren.