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Täter auf der Flucht: Unbekannte sprengen Geldautomaten in Velbert und Neuss

Zeugen gesucht : Unbekannte sprengen Geldautomaten in Velbert und Neuss

In Neuss, Velbert und Rheda-Wiedenbrück haben Unbekannte Geldautomaten gesprengt. Die Täter konnten fliehen.

Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch in NRW drei Geldautomaten gesprengt. Einen Zusammenhang zwischen den Fällen schloss die Polizei zunächst aus.

In Velbert wurde am 10. November gegen 3 Uhr ein Geldautomat auf der Langenberger Straße Höhe der Hausnummer 120 gesprengt. Zeugen hörten die Explosion und riefen die Polizei.

Nach ersten Erkenntnissen der Beamten sprengten drei Tatverdächtige den Automaten mit Festsprengstoff. Trümmer verteilten sich auf der Straße. Die Anlage wurde stark beschädigt.

Die Täter flüchteten nach Angaben der Polizei mit einem dunklen Fahrzeug in Richtung Metallstraße und Autobahn 535. Die Langenberger Straße war in den Morgenstunden gesperrt.

Die Täter erbeuteten laut Polizei Bargeld in sechsstelliger Höhe, am Gebäude entstand ein Sachschaden von fünfstelliger Höhe. Eine Fahndung der Beamten blieb bislang erfolglos. Hinweise nimmt die Wache in Velbert unter der Nummer 02051/9466110 entgegen.

Auch in Neuss detonierte ein Geldautomat. Laut Zeugenaussagen handelte es sich bei den Tätern um drei Männer, die nach der Tat mit einem dunklen Auto geflohen sind.

In Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) sprengten mehrere Täter gegen 2.35 Uhr den Geldautomaten an einem Supermarkt. Zahlreiche Anwohner seien durch zwei Detonationen geweckt worden. Die Wucht der Explosion sei so stark gewesen, dass die Außentüren des Verbrauchermarktes aufgedrückt wurden und die Scheiben einer nahe gelegenen Bushaltestelle barsten, berichtete die Polizei. Laut Zeugenaussagen flohen mehrere Täter mit einem schwarzen Auto. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere hunderttausend Euro.

(dpa)