SV Union freut sich über Zulauf

Mehr als 400 Kinder trainieren in dem Verein.

Auf gutem Kurs sieht sich der SV Union Velbert im Jahre vier nach seiner Fusion aus TuS Neviges und FC Tönisheide: „Die Entwicklung, die unser Verein genommen hat und nimmt, zeigt: Es war der richtige Weg“, betonte Vorsitzender Wolfgang Dielschneider jetzt vor zahlreichen Gästen aus Vereinsleben, Politik und Verwaltung beim Neujahrsempfang.

Die einzelnen Abteilungen des mit etwa 1000 Mitgliedern stärksten Vereins in Neviges (davon rund 850 Aktive, davon wiederum die Hälfte Kinder und Jugendliche) können eine Reihe von Erfolgen vorweisen. So ist die Tischtennis-Sektion weiter erstarkt und die Fußballer zählen nun 19 Jugend- und sieben Seniorenteams, darunter vier Damenmannschaften. Es sei Philosophie des Vereins, jedem Kind eine Möglichkeit zum Fußball spielen unabhängig von Talent oder Herkunft zu geben: „Integration ist bei Union längst gelebte Praxis“, sagte Dielschneider.

Wermutstropfen ist der Abstiegsplatz, den die erste Mannschaft derzeit in der Landesliga einnimmt. Außerdem stoße man — obwohl mit dem Ernst-Adolf-Sckär-Platz und der neuen Anlage am Waldschlößchen nun zwei wunderbare Sportstätten zur Verfügung stehen — wieder an Kapazitätsgrenzen.

Als richtungsweisend lobte Renate Duderstadt die Fusion. Kleinere Vereine, die sich dem verschließen, würden auf Dauer scheitern, meinte die zweite Vorsitzende des Stadt-Sport-Bundes.

Zum Schluss ehrte der SV Union langjährige Mitglieder: Zwanzig Sportler wurden für 25 Jahre im Verein bzw. dessen Vorläufern ausgezeichnet, vier für fünfzig Jahre. Helmut Paasch und Hans-Jürgen Killmann kommen gar auf sechzig Jahre Mitgliedschaft; Killmann wurde außerdem die Ehrenmitgliedschaft verliehen.