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Schweinelauf auf dem Erbacher Berg in Wülfrath

Wülfrath : Ein sportliches Fest für die ganze Familie

Mehr als 600 Läufer aus der Region gingen beim 14. Schweinelauf an den Start.

Mit weit über 600 Läufern ging auch der 14. Schweinelauf des Lions Club Mettmann-Wülfrath reibungslos über die Bühne. Ein sportliches Großereignis rund um das Stadion Lhoist, das ohne die ehrenamtlichen Helfer nicht funktionieren würde, sagt Club-Präsident Dieter Dersch.

Seit vier Jahren organisiert der 65-Jährige die sportliche Veranstaltung rund um das Stadion und hatte bislang nie Probleme, genügend Helfer für diesen Tag – ein Feiertag, an dem viele Familien den Vatertag feiern – zusammenzutrommeln. Das liege zum einen an dem Wesen der Lions selbst, die unter dem Motto „We serve“ (Wir dienen) ihre Veranstaltungen organisieren, zum anderen aber auch an der persönlichen Ansprache. „Auch Feuerwehr, DRK und Polizei, sowie Familie und Freunde unterstützen uns.“

Zu tun gibt es viel, wie Lions-Mitglied Ingo Winkelmann, der die ersten zehn Läufe an der Düssel organisierte und aktuell für die Sicherheit auf den Laufwegen verantwortlich ist, erzählte: Zwei Wochen vorher werde die Straße markiert, am Vortag werde die Strecke beschildert und am Morgen vor dem Lauf nochmals kontrolliert. „Über Nacht kommt es immer wieder vor, dass Schilder umgedreht oder abmontiert werden.“ Nach dem Lauf müsse dann alles wieder eingesammelt und aufgeräumt werden. Hinzu käme die Organisation des Laufs, Anmeldung und Siegerehrung, sowie Verpflegung und Sicherheit. „In diesem Jahr sind wir etwa 70 Helfer im Einsatz“, berichtete Dersch.

70 ehrenamtliche Helfer machten den diesjährigen Lauf möglich

Zehn dieser Helfer gehörten dem Polizeisportverein (PSV) Mettmann an, die den ganzen Vormittag über auf dem Rad als Wegweiser und „Lumpensammler“ auf der Strecke unterwegs waren, wie Abteilungsleiter Wolfgang Koninski berichtete: „Wir haben vor vier Jahren das erste Mal mitgemacht, nachdem uns Dieter Dersch angefragt hatte. Wir haben gerne zugesagt, denn es macht Spaß, man ist von netten Leuten umgeben und die Organisation ist sehr gut.“ Auch Koninski habe bislang keine Schwierigkeiten gehabt, genügend Ehrenamtler für diesen Tag zu finden. „Man wächst nach jeder Aktion zusammen, außerdem sind wir eine gemischte Gruppe, in der keiner mehr kleine Kinder zu Hause hat. Und unsere Frauen unterstützen unser Engagement.“