Rubber Soul lässt die Ära der Beatles wieder lebendig werden

Rubber Soul lässt die Ära der Beatles wieder lebendig werden

Die Coverband ist am 24. Februar zu Gast im Würg-Haus.

Wülfrath. „Rubber Soul“ heißt das sechste Album der Beatles aus dem Jahre 1965. Und „Rubber Soul“ heißt die Beatles-Coverband aus Wermelskirchen, die in klassischer Formation, mit authentischem Klang der Instrumente und dem unverwechselbaren Satzgesang der Fab Four, die Zeit ihrer Idole wieder auferstehen lassen. Die Gruppe spielte zuerst wie alle Bands in Musikkneipen, kleinen Pubs und Clubs“. Doch Rubber Soul zählt mittlerweile ohne Zweifel zu den besten Beatles-Coverband im Land und hat durch ihre gefeierten Gastspiele bei der Wülfrather Rockmusiker-Gemeinschaft (WüRG) auch hier zahlreiche Fans.

Am Samstag, 24. Februar, wollen Toto Löhnert an der Leadgitarre, Heri Scherkenbach an der Rhythmusgitarre, Bassist Jürgen Lenkeit und Schlagzeuger Bernd Alsdorf im Würg-Haus am Hammerstein 5 wieder eine perfekte Show abliefern. Dann wird scheinbar mühelos am Zeitrad gedreht. Denn wenn Rubber Soul aufspielt, werden sofort die Beatles-Livekonzerte lebendig und das Publikum fühlt sich augenblicklich in die aufregende Atmosphäre des Hamburger Starclubs oder des Cavern Clubs in Liverpool versetzt. Und wenn die Zuhörer das typische „Yeah, yeah, yeah“ erwidern, dann ist der Zeitgeist der Sechziger Jahre völlig erwacht. Auf wechselndes Outfit wie Perücken oder Sergeant Pepper-Kostümierung wird bei den Protagonisten allerdings ganz bewusst verzichtet: „Es geht der Band an erster Stelle um die musikalisch, authentische Darbietung und dem unverwechselbaren Groove den die Songs haben. Das hat Priorität und nicht das Band - Outfit“, sagt Löhnert. Darum treten die Musiker steht’s schlicht, in schwarzen Anzügen, weißen Hemden und schwarzen Krawatten auf - so wie es von den Beatles in ihren Anfängen immer getragen wurde.

Das Rubber-Soul-Motto ist ebenfalls schlicht, aber prägnant: „Lieber gut interpretiert, als schlecht imitiert.“ Deswegen wird auch bei den Liedern grundsätzlich nichts hinzugefügt oder weggelassen. Auch Eigeninterpretationen oder Computereinspielungen - Fehlanzeige, nichts von alledem. Ehrliche Handarbeit ist angesagt.

Die Fans, die übrigens altersmäßig immer sehr gut gemischt sind, sind sich deshalb stets einig: „Hervorragend, absolut echt! Genau so muss es damals gewesen sein, als die Fab Four aus Liverpool mit ihrer Musik die Welt eroberten. Ruhig stehen bleiben geht dabei einfach nicht.“

Einlass ist ab 19 Uhr. Die Karte kostet im Vorverkauf zehn Euro und an der Abendkasse zwölf Euro. Tickets gibt es im Genießertreff Schlüter an der Wilhelmstraße 131a oder auch online. HBA

tickets.wuerg.com

Mehr von Westdeutsche Zeitung