Ratingen: Wanddurchbruch für Tomographen

Ratingen: Wanddurchbruch für Tomographen

Das 23-Tonnen-Gerät wurde von einem Schwerlastkran gehievt. Die Besonderheit des neuen Gerätes ist seine offene Bauweise: Die offene Röhre biete sich insbesondere bei der Untersuchung von Patienten mit Platzangst oder bei Kindern an, erklärt Dr. Dirk Möllmann, einer der Betreiber der überörtlichen radiologischen Praxis in Ratingen und Mettmann.

Ratingen. Millimeterarbeit mit einem tonnenschweren Koloss: In der Radiologischen Gemeinschaftspraxis am St.Marien-Krankenhaus wurde gestern ein neuer Kernspintomograph aufgestellt. Normalerweise ist das keine große Aktion - es sei denn, das medizinische Gerät wiegt 23 Tonnen und passt durch keine normale Tür.

Deshalb musste ein Schwerlastkran den Tomographen an den Haken nehmen, bevor er millimetergenau durch den Wanddurchbruch ins Untergeschoss des Krankenhauses bugsiert wurde. Zuvor musste noch der alte Ganzkörpermagnet, der seit 1997 in Betrieb war, ins Freie geschafft werden.

"Der neue offene Tomograph ergänzt den vor einem Jahr neu in Betrieb genommenen 1.5 Tesla Ganzkörpertomographen", sagte Dr. Dirk Möllmann, einer der Betreiber der überörtlichen radiologischen Praxis in Ratingen und Mettmann.

Die Besonderheit des neuen Gerätes ist seine offene Bauweise: Die offene Röhre biete sich insbesondere bei der Untersuchung von Patienten mit Platzangst oder bei Kindern an, erklärte Möllmann. Mit dem eine halbe Million Euro teuren Apparat können alle Organe des Körpers untersucht werden. Die Nachfrage nach Untersuchungen in dem offenen Tomografen sei sehr groß. Sie muss allerdings selbst bezahlt werden, wenn auch eine Untersuchung in der geschlossenen Röhre möglich wäre.

Mehr von Westdeutsche Zeitung