Ratingen: 120 Tonnen Salz liegen bereit

Baubetriebshof: Alle Mann sind heute in Rufbereitschaft.

Ratingen. Eigentlich hatte der Baubetriebshof erst den kommenden Montag als offiziellen Start für den städtischen Winterdienst eingeplant. Doch jetzt macht die aktuelle Wettervorhersage der Mannschaft einen Strich durch die Rechnung: "Alle Mann sind ab sofort in Rufbereitschaft", sagt Abteilungsleiter Roland Rath, der den Winterdienst der Stadt koordiniert.

Wenn wie angekündigt heute Mittag eine arktische Kaltfront für sinkende Temperaturen und Glättegefahr sorgt, fährt die komplette Mannschaft raus. Wobei die erste Schicht am frühen Morgen noch verschont bleiben wird.

Fünf große Streufahrzeuge mit Aufsatz, ein kleiner Unimog mit Streuer und Schneeschild sowie drei Fahrzeuge für die Handstreuung kann die Stadt im Kampf gegen Schnee und Eis einsetzen. Gefahren wird in zwei Schichten: Von früh am Morgen bis in die Mittagszeit und dann von mittags bis in den Abend hinein. Jede Schicht besteht aus 25Mann.

Die Vorratslager und Silos mit Streusalz sind randvoll gefüllt. Rath: "In den Silos haben wir rund 100 Tonnen, dazu noch 20bis 25 Tonnen als Reserve gebunkert." Hört sich viel an, ist es aber nicht.

"Wenn es richtig Winter wird und wir mehrmals am Tag raus müssen, reicht das für drei Tage", sagt Rath. Immerhin müssten seine Leute 370 Straßenkilometer im Stadtgebiet abstreuen. Nachschub gibt in der Regel von einem Tag auf den anderen. Damit habe man noch nie Schwierigkeiten gehabt. joda

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