Osterfeuer: 2000 Gäste feiern auf der Wache

Dieses Fest ist Kult: Bei tollem Wetter strömen die Wülfrather zum Osterfeuer der Feuerwehr.

Wülfrath. Andreas Kirchhof kommt auch am Tag danach noch nicht aus dem Schwärmen heraus: „Ein tolles Osterfeuer mit guter Musik und Stimmung. Danke an alle, die das möglich gemacht haben“, postet er im Internet.

Ein Lob, das Sven Salomon und Dustin Schulz runter geht wie Öl. Hat das Duo doch zum ersten Mal die Veranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr organisiert. „Keine negativen Vorkommnisse, keine Meckerer, zufriedene Besucher. So soll es sein“, sagt Salomon zufrieden.

Das fünfte Osterfeuer auf dem Hof der Wache an der Wilhelmstraße schrieb Rekordzahlen. Bei schönem, trockenen Wetter strömten rund 2000 Menschen zur Feuerwehr. „So viele Gästen hatten wir noch nie“, stellt Salomon zufrieden fest. Vor allem im Vergleich zum Vorjahr, wo den Besuchern eher nach Glühwein als nach Bier vom Fass zumute war, hat sich die Besucherzahl verdoppelt. „Das können wir diesmal sehr gut nachhalten, weil wir eine Sicherheitsgebühr erhoben haben“, merkt Salomon an.

Einen Euro musste jeder Besucher ab 18 Jahre zahlen. Sven Salomon erklärt: „Wir dürfen nicht mehr die Toiletten der Feuerwehr für die Festbesucher anbieten und mussten einen Toilettenwagen mieten. Außerdem müssen wir Sicherheitspersonal stellen — vier Personen. Das alles kostet Geld.“ Die Sicherheitsgebühr decke diese neuen Kosten, die es in der Vergangenheit nicht gegeben hatte.

Die Besucher hätten für den Eintritt Verständnis gehabt, so Sven Salomon. Das bestätigt Besucher Dieter Zanger. „Ein Euro Eintritt pro Person. Das ist okay, Toilettenwagen und so kosten ja nun mal Miete“, kommentiert der Wülfrather diese Neuerung im Internet.

Er merkt aber auch an, dass Eintritt zahlen und Wertmarken kaufen am Anfang für Staus sorgte. „Das stimmt“, bestätigt Salomon. Fast 100 Meter lang war zeitweilig die Schlange entlang der Wilhelmstraße.

Das Feuer größer als in der Vergangenheit, 1750 Liter Bier verkauft, ein „Dynamisches Duo“ (Olli Henrich und Jens Rösel) charmant und rockig wie eh und je — der Mix der „Freiwilligen“ stimmt. Und so wird der Kult am Osterfeuer immer größer . . .