Wülfrath : Niederbergisches Museum mit Homepage 2.0

Nachdem der alte Netz-Auftritt des Museums nicht mehr zeitgemäß war, erstrahlt die neue Seite modern und übersichtlich.

Die Homepage des Niederbergischen Museums erstrahlt in neuem Licht. Der Wülfrather Kai Rodzinski hat sich dem Vorhaben, die Seite auf den neusten Stand der Technik zu bringen, ehrenamtlich angenommen. Rund 40 bis 50 Arbeitsstunden hat er dafür investiert. „Mit der alten Homepage konnten wir nichts mehr machen“, erklärt Eberhard Tiso, Vorsitzender des Trägervereins Niederbergisches Museum. Und auch Rodzinski hat die alte Seite nicht einfach „überholt“, sondern komplett neu aufgezogen. Zahlreiche Inhalte, wie etwa Texte und Bilder, konnten auf die neue Seite adaptiert werden. „Es ist aber auch viel Neues drin, das zudem stetig weiter ausgebaut werden soll“, so der IT-Spezialist, der die Website-Gestaltung als Hobby betreibt. „Für mich ist diese ehrenamtliche Aktion auch ein bisschen Werbung für mein Hobby, das ich nebenberuflich betreibe“, erklärt Rodzinski, der hauptberuflich Finanzwirt ist.

Zentral auf der Startseite der neuen Homepage lässt sich direkt der Link zum Flaggschiff des Museums finden: Der Bergischen Kaffeetafel. Aber auch die einzelnen Kategorien sind übersichtlich und leicht verständlich aufgebaut worden. So gibt es auf der Startseite bereits Informationen zu neuen Veranstaltungen und Wissenswertes über das Museum selbst. Auch historische Fakten lassen sich auf der Seite wiederfinden. „Beispielsweise ist unsere Broschüre zum 100-jährign Bestehen des Museums aufgeführt“, ergänzt Uli Erbach, der als Vorstandsmitglied des Trägervereins ebenfalls aktiv an der Umgestaltung mitgewirkt hat. Nach rund dreimonatiger Arbeit ist die Seite soweit, um online geschaltet zu werden. „Auch wenn immer wieder neue Inhalte eingespielt werden“, verrät Kai Rodzinski, der beispielsweise auf einen Film zum Museum eingeht. Dieser Kurzrundgang wurde teilweise mit einer fliegenden Drohne aufgezeichnet und soll demnächst im Eingangsbereich auf einem Bildschirm in Dauerschleife vorgeführt werden. „Um für die wartenden Gäste schon einmal einen Einblick zu bieten, was es bei uns alles gibt“, verrät Eberhard Tiso. Aber auch die Homepage-Besucher an den heimischen Endgeräten sollen durch den Film neugierig gemacht werden. Ebenso setzen Bildausschnitte der einzelnen Museumszimmer visuelle Impulse und sollen Lust auf einen Besuch machen.

Wer das Museum selbst als Veranstaltungsort nutzen möchte, der wird auf der Homepage auf Buchungsinformationen und Preise stoßen. Zudem wird näher die Pädagogik der Einrichtung beleuchtet, die sich an Schulklassen und Privatleute gleichermaßen richtet. Und wer einen Besuch im Museumsshop oder der Präsenzbibliothek des Museums ansteuert, der kann sich vorab schon einmal informieren, welche Exponate es zu kaufen, beziehungsweise auszuleihen gibt.