Linke: Nicht soziale Leistungen eindampfen

Die Ratsfraktion hat sich zum Haushalt Wülfraths geäußert.

Wülfrath. Die Ratsfraktion der Linken beschäftigt sich im Zuge der Haushaltsberatungen intensiv mit der Situation der Stadt Wülfrath. „Auch wenn die Stadt sich mal wieder in der Haushaltssicherung befindet und freiwillige Aufgaben par ordre du mufti eingefroren wurden, wird sich die Linke nicht daran beteiligen, soziale Leistungen weiter einzustampfen oder der Erhöhung der Grundsteuer B zustimmen“, teilte die Fraktionsvorsitzende, Ilona Küchler, mit. Beides würde die Bürger der Stadt treffen und dem Interesse widersprechen, Wülfrath zu einer familienfreundliche Stadt auszubauen, so Ilona Küchler weiter.

Als Linke stehe man aber auch auf kommunaler Ebene in Verantwortung sowohl die Belange der Bürger als auch die der Stadt Wülfrath zu wahren. Daher verfahre man nicht nach der Devise „wünsch dir was“, sondern verbinde das Sinnvolle mit dem Machbaren. Hier seien vor allem im energetischen Bereich zahlreiche Einsparungspotenziale vorhanden. Daher hat die Ratsfraktion der Linken einen entsprechenden Antrag an den Ausschuss für Umwelt und Ordnung am Dienstag, 13. März, eingereicht. Klimaschutz betreiben und nachhaltig Energie und Kosten sparen, seien für die Linken lohnende Ziele. „Mit der Besetzung der Stelle eines Klimaschutzmanagers können und müssen diese nun strikt verfolgt werden. Vor allem beim Neubau der Kindertagesstätte an der Schulstraße bietet es sich an, das Sinnvolle mit dem Machbaren zu verbinden und gezielt auf die Förderprogramme von Bund, Land und EU zu schauen“, sagt Ilona Küchler. Umfangreiche Finanzierungs- und Förderangebote ermöglichten den Kommunen wirtschaftliche Potenziale zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz auszuschöpfen. „Und da Klimaschutz bekanntlich vor der eigenen Haustür beginnt, sollte auch der Rat der Stadt diesen immer im Blick haben“, sagt Ilona Küchler. AR

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