Velbert : Kunst soll Velbert regelmäßig bewegen

Künstlerbund stellt bei Velbert Sports aus.

Nachdem die Corona-Pandemie viel zu lange verhindert hat, dass die Mitglieder des Künstlerbundes Velbert ihre Werke der Öffentlichkeit vorstellen und den Dialog darüber suchen können, sind Ausstellungsbesuche jetzt endlich wieder möglich. Und die ambitionierten Velbeter Hobbykünstler hatten für den Restart eine ungewöhnliche Idee: Eine Galerie im Sportzentrum und noch dazu in einem Industriegebiet. Der Künstlerbund hat in den neuen, hellen Räumen von Velbert Sports am Hixholzer Weg 22 eine Bleibe für eine Dauerausstellung gefunden. Die Abkürzung des Künstlerbundes KBV passt hier perfekt zum Motto der Ausstellung: „Kunst bewegt Velbert.“

Im dreimonatigen Rhythmus werden die Mitglieder immer neue Arbeiten zeigen. Den Anfang macht ab Samstag, 18. September, ein Quintett: Marianne Fink malt seit vielen Jahren in verschiedenen Techniken und Stilen. In ihren Arbeiten greift sie häufig Themen auf, die sie gerade bewegen. Ingrid Klimetzek reizt die Darstellung ihrer Vorstellungswelten in den verschiedensten Weisen. Dabei erzählt sie verborgene Geschichten oder spielt mit Materialien. Kurt Petruck arbeitet eher grafisch, zum Teil erheiternd aber auch tiefgründig. Ute Prochnow reizt besonders die Möglichkeit, ihre Gefühle in Formen und Farben auszudrücken. Marie-Theres van Hall malt mit Pastellkreide und mit Aquarell- oder Acrylfarbe gegenständlich oder abstrakt.

„Wie viele andere Bereiche hat auch die bildende Kunst unter den Corona-Einschränkungen gelitten. Endlich ist es wieder möglich, Sport zu treiben und Kunst auszustellen. Wie der Sport kann auch die Kunst den Menschen bewegen. Wenn dann Kunst noch unmittelbar neben den Räumen zugänglich ist, die der körperlichen Bewegung dienen, dann passt das doch“, verdeutlicht die Tönisheider Malerin Ingrid Klimetzek.

Die Werkschau wird am Samstag um 12 Uhr im Zuge des Tages der offenen Tür von Velbert Sports eröffnet, der mit freien Kursangeboten von 10 bis 19 Uhr läuft. Der Künstlerbund erwartet dazu auch den Bürgermeister. Mehr gibt es im Internet unter:

kuenstlerbund-velbert.de