Bildung im Kreis Mettmann Stirnrunzeln der Rektoren über Pisa-Studie

Kreis Mettmann · Was machen die schlechten Noten der aktuellen Pisa-Studie mit den weiterführenden Schulen der Region? Eine Umfrage ergibt: Wer in fünf Jahren bessere Ergebnisse will, muss die Rahmenbedingungen der Schulen verbessern.

 In den einzelnen Schulen werden die Pisa-Ergebnisse keine Veränderungen bewirken – sagen die Rektoren.

In den einzelnen Schulen werden die Pisa-Ergebnisse keine Veränderungen bewirken – sagen die Rektoren.

Foto: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

In der öffentlichen Aufmerksamkeit hat die Pisa-Studie den gleichnamigen schiefen Turm längst abgehängt. Für die achte Ausgabe des Lernstandvergleichs von 15-Jährigen wurden rund 690.000 Schülerinnen und Schüler aus 81 Ländern befragt. Es ging um Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen. Dabei haben die deutschen Jugendlichen schlechter abgeschnitten als zuvor. Im Fach Mathematik lagen sie mit 475 Punkten zwar im OECD-Durchschnitt, aber 25 Punkte niedriger als bei Pisa 2018. Bei der Lesekompetenz bedeuten 480 Punkte einen internationalen Mittelplatz, aber zugleich einen Rückgang um 18 Punkte. Bei den Naturwissenschaften übertrafen die deutschen Schüler mit 492 Punkten den weltweiten Durchschnitt, bei gleichzeitigem Rückgang um elf Punkte. Was sagen die weiterführenden Schulen in Mettmann dazu?