Wülfrath Jugenhaus : Von Waldgeistern und Reifen als Sessel

. Die WZ-Kinderredaktion im Kinder- und Jugendhaus besteht diesmal aus Benjamin, Maite, Ella (alle 10 Jahre alt) sowie Emma und Sarah (beide 8). Sie lassen ihre Aktivitäten zusammen mit dem Sozialpädagogen Marko Tepsic aus der vergangenen Woche Revue passieren.

Sie haben natürlich einiges zu berichten.

Bei einem Waldspaziergang in Rohdenhaus wurde es gleich spannend für die kleinen Entdecker. Ella hat ein Vogelei gefunden und auch ein Schneckenhaus. Tiere konnten beobachtet werden und einen kleinen Spaß gönnte sich die Zehnjährige auch. Sie bastelte mit einem Holzstab, den sie bunt verzierte und an dem sie Fäden angebracht hatte, einen Waldgeist. Der hängt nun in einem Baum, soll aber die Wanderer nicht erschrecken. Er ist nicht ganz so gruselig und macht auch keinen Lärm. „Sonst traut sich ja keiner mehr in den Wald“, merkt Emma an. Spaß hatten die Kinder auch bei der Erforschung der Spielplätze.

Kinder ließen ihrer
Kreativität freien Lauf

Kreativität war in der vergangenen Woche ebenso wieder gefragt. Die Kinder haben einen großen Reifen bunt bemalt, ein Brett eingebaut und ein Sitzkissen gefertigt. Die Kreation kann nun als Sessel genutzt werden. Auch Basteleien stehen bei den Teilnehmern hoch im Kurs. Maite hat sich zum Beispiel eine Kette aus Stroh gebastelt, Ella wiederum hat sich mit der Skyline von Wülfrath befasst. Der Bereich der Häuser ist mit Farbe ausgemalt, die im Dunkeln leuchtet. Ihr Teddy aus Pappe ist aber nicht fertig geworden. „Das kann ich noch Zuhause machen“, sagt sie. Auch Emma hat ihre Schildkröte aus Pappe noch nicht ganz fertig, aber die Umrisse lassen klar erkennen, um welches Tier es sich handelt. Sarah arbeitet ebenfalls an einer Papp-Schildkröte und hat viel genäht, vor allem Kissen und Herzen.

Bei einer Foto-Rallye durch die Stadt wurden die Kinder zunächst mit Tablets ausgerüstet. Jeder Teilnehmer durfte sechs Fotos von Gebäuden seiner Wahl machen. Dann wurden die Tablets untereinander getauscht und die Kinder sollten dann die Motive der Vorbenutzer erneut fotografieren. „Das haben aber nicht alle gemacht“, sagt Sarah mit einem Augenzwinkern. Besondere Freude hatten die Kinder bei dem Spiel „Wo ist Henriette“. Dabei versteckt ein Teilnehmer das Huhn hinter seinem Rücken und darf sich von den Mitspielern nicht erwischen lassen. „Einmal hat das sieben oder acht Mal geklappt“, berichtet Sarah. Doof sei allerdings gewesen, dass bei diesem Spiel ein Nasen-Mund-Schutz getragen werden musste. „Weil wir uns dabei sehr nahe kommen“, weiß Sarah.

Das ist an diesem besonders heißen Tag bei der Wasserschlacht nicht nötig. Sie wird neben dem Kinder- und Jugendhaus beginnen.