Kalksteinwerke Wülfrath: Pensionärsverein bestätigt Vorstand

Wülfrath : Vorstand setzt Arbeit für Pensionärsverein fort

Jupp Clemens schied nach 20 Jahren aus gesundheitlichen Gründen aus.

. Die Mitglieder des Pensionärsvereins der Kalksteinwerke haben bei ihrer jüngsten Sitzung ihren Vorstand gewählt. Das Amt als Beisitzer übernimmt Ellen Maraun, gemeinsam mit Ulla Klingenberg (Beisitzerin und Schriftführerin) die zweite Frau in der Leitung. Der alte und neue Vorstand hätte wohl gerne Platz gemacht für jüngere Mitglieder, unter den etwa 65 Mitgliedern im Paul-Ludowigs-Haus gab es allerdings weder Vorschläge noch Freiwillige, die sich zur Verfügung stellen wollten.

Bereits bei seiner Wahl zum Ersten Vorsitzenden im vergangenen Jahr hatte Karl Padurschel betont, dass er sich in erster Linie zur Verfügung stelle, weil es nach dem Ausscheiden des langjährigen Vorstands Hans-Peter Schelling sonst keine Zukunft für den Verein gegeben hätte. Im abgelaufenen Vereinsjahr sind 14 Kalksteinwerke-Pensionäre verstorben und neun hinzugekommen, so dass die Gesamtzahl nun bei 208 Mitgliedern liegt. Elf silberne Ehrennadeln für 20 Jahre und 13 goldene Ehrennadeln für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden verliehen. Als drittes Ehrenmitglied des Vereins überhaupt wurde Günter Heger ausgezeichnet. „Jahrzehnte lang hat er sich während seiner Vorstandsarbeit für unser aller Belange eingesetzt, seine Worte hatten stets zu unseren Gunsten Gewicht, als Abteilungsleiter im Personalwesen war er das Beste, was uns passieren konnte“, schwärmte Padurschel.

Weniger erfreulich sieht derzeit die finanzielle Situation des Vereins aus: 2018 habe es wesentlich mehr Ausgaben als Einnahmen gegeben, so dass von einem der beiden Festgeldkonten Rücklagen auf das Girokonto hätten überwiesen werden müssen, so Hauptkassierer Manfred Tweer. „Wenn die Negativentwicklung weiter anhält, sind unsere Rücklagen in zwei Jahren aufgebraucht, sprich: Der Verein ist pleite.“ Um dem vorzubeugen, einigten sich alle Anwesenden per Abstimmung darauf, den Mitgliedsbeitrag von zwölf Euro jährlich auf 24 Euro jährlich ab 2020 zu erhöhen. dani

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