1. NRW
  2. Kreis Mettmann
  3. Velbert, Neviges und Wülfrath

„In Wülfrath ist die Welt noch in Ordnung“

„In Wülfrath ist die Welt noch in Ordnung“

Der neue Polizeichef Rolf Stahl setzt weiter auf die enge Zusammenarbeit mit Stadt, Bürgern und Rheinkalk.

Wülfrath. Probleme? Rolf Stahl muss nicht lange nachdenken, welche Probleme er in seinem neuen Tätigkeitsfeld erwartet. „In Wülfrath ist die Welt noch in Ordnung“, sagt der neue Chef der Wülfrather Wache. Und so solle es auch bleiben.

Zum 1. April hat Polizeihauptkommissar Rolf Stahl die Nachfolge des pensionierten Vorgängers Ulrich Kessler angetreten. Nun stellt Landrat Thomas Hendele „diesen sehr erfahrenen Kollegen“ offiziell in der Kalkstadt vor. Es sei wichtig, dass in der Führung der Polizei keine Lücke entsteht. „Da setzen wir auf Kontinuität“, betont Hendele. Das sei für das Sicherheitsempfinden der Wülfrather auch wichtig, merkt Bürgermeisterin Claudia Panke an, die Stahl überschwänglich begrüßt: „Schön, dass Sie da sind.“

Und der „Neue“ fühlt sich sichtlich wohl. Und er lobt. „Wülfrath ist eine sympathische Stadt.“ Aus polizeilicher Sicht eine ruhige Stadt, eben ohne Probleme. Das, merkt Stahl an, könne sich natürlich schnell ändern. „Deshalb muss man sensibel sein und auf Veränderungen achten, um schnell zu reagieren.“

Er sieht die Bürger im Mittelpunkt seiner Arbeit, sagt Stahl. Das bedeute beispielsweise, dass deren Anliegen auf der Wache freundlich aufgenommen werden. Stahl: „Wir müssen Sorgen und Befürchtungen ernst nehmen.“

Fortsetzen will Stahl die Ordnungspartnerschaften, die die Polizei mit der Stadt, aber auch mit Rheinkalk pflegt. Das sei eine wichtige Einrichtung. Er hat keine Bedenken, dass das nicht gelingen könnte. „Ich war noch keine Stunde in Wülfrath, da hat mich schon Ordnungsamtsleiter Marcus Kauke besucht.“

Panke sichert dem Wachleiter zu, dass die Stadt ihn unterstütze und auf Kooperation setze. „Am liebsten wäre zur Begrüßung auch das Jugendamt mitgekommen“, sagt sie. „Auch das ist ein Wülfrather Alleinstellungsmerkmal“, kommentiert Kreispolizeidirektor Dieter Dersch das gute Verhältnis von Jugendamt und Polizei mit einem zustimmenden Nicken.