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IG Metall: "Solidarität, Frieden und Selbstbestimmung für die Ukraine"

Velbert : Solidarität, Frieden und Selbstbestimmung

IG Metall lädt wieder zur Mai-Kundgebung auf den Friedrich-Karrenberg-Platz ein.

Nach dem Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen kann auch die Industriegewerkschaft Metall in Velbert wieder ihre traditionelle Kundgebung zum Tag der Arbeit am Sonntag, 1. Mai, auf dem Friedrich-Karrenberg-Platz vor dem Gewerkschaftshaus ausrichten. Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten“ rufen die DGB-Gewerkschaften ihre Mitglieder auf, sich gemeinsam für Frieden, Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt einzusetzen.

„Durch den brutalen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine sterben jeden Tag Menschen, und Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Dieser Krieg ist auch ein Angriff auf die europäische Friedensordnung, die auf Freiheit, Menschenrechten, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit basiert. Unsere Botschaft zum 1. Mai lautet: Solidarität, Frieden und Selbstbestimmung für die Ukraine“, so Hakan Civelek, Geschäftsführer der IG Metall Velbert.

Noch zu Jahresanfang habe die Zukunft vieler niederbergischer Unternehmen in der Metall- und Elektro-Industrie vielversprechend ausgesehen. Die Aussicht auf das Ende der Pandemie habe die Unternehmen beflügelt und positiv in die Zukunft blicken lassen. Auch die Mikrochip-Krise, die vor allem die Automobil-Zulieferindustrie enorm hart getroffen hat, sollte sich bis Ende 2022 erheblich entspannen“, fährt der Gewerkschaftssekretär fort. Der Krieg habe nicht nur unendliches Leid über die ukrainische Bevölkerung gebracht, sondern belaste die Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie erneut existenziell. „Vor allem die rasant steigenden Energiepreise und Materialengpässe bedrohen die Existenz vieler energieintensiver Unternehmen in unserer Region“, verdeutlicht Hakan Civelek.

Sechs Betriebsräte beleuchten
die Herausforderungen

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Die Mai-Kundgebung startet um 11.30 Uhr. Die Eröffnungsrede hält Civelek. Im Anschluss gibt es eine Podiumsdiskussion mit Betriebsratsvorsitzenden, die sich über die aktuellen Herausforderungen in den Industrie-Unternehmen austauschen werden. Teilnehmen werden Silke Wild, zweite Bevollmächtigte der IG Metall Velbert von KFV Fliether in Velbert, Christian Wenzel (BKS, Velbert), Uwe Höhndorf (Kiekert AG, Heiligenhaus), Marc Blauth (Jeners, Wülfrath) und Halit Efetürk (Fondium, Mettmann).

Im Anschluss erhalten die hiesigen Landtagskandidatinnen und -kandidaten die Möglichkeit, auf die Aussagen beziehungsweise Fragen der Betriebsrätinnen und Betriebsräte einzugehen und zur Arbeitsmarkt- und Beschäftigungssituation in der Region Niederberg Stellung zu nehmen. „Bereits zugesagt haben Martin Sträßer von der CDU, Cüneyt Söyler von der SPD, Esther Kanschat von Bündnis 90/Die Grünen, Birgit Onori, Die Linke und Thomas Sterz von der FDP“, erklärt Gewerkschafter Hakan Civelek abschließend.

Mehr zur niederbergischen IG Metall gibt es im Internet und auf Facebook:

igmetall-velbert.de

facebook.com/igmetall.velbert.de/