Wülfrath : Halfmannstraße: Baubeginn steht bevor

Die GWG plant in den neuen Häusern auch eine Senioren-Wohngemeinschaft.

Bodentiefe Fenster, ein strahlend weißer Anstrich und ein modernes Design lassen die künftigen Mehrfamilienhäuser an der Halfmannstraße zu einem attraktiven Wohnobjekt werden. In etwa einem Jahr sollen dort die ersten Wohnungen bezogen werden. Der Baubeginn steht unmittelbar bevor. Vor wenigen Tagen wurde ein großer gelber Kran an die Halfmannstraße angeliefert. Der Baugrund ist vorbereitet. Es kann losgehen. „Der Hochbauer ist gerade dabei, die Baustelle einzurichten. Der Baubeginn ist für die nächsten Tage geplant“, bestätigt der Geschäftsführer der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (GWG), Udo Switalski, auf Nachfrage. Damit liege das Quartiersprojekt noch voll im Zeitplan, auch wenn es kleinere Verzögerungen bei der Bodenverdichtung gegeben hätte. „Der Baugrund war nicht so stabil, deshalb musste tiefer ausgehoben und wieder verfüllt werden“, erklärt Switalski.

16 der 19 Wohnheiten werden von der Öffentlichen Hand gefördert

Im ersten Bauabschnitt sollen 19 neue Wohneinheiten entstehen, 16 von ihnen werden öffentlich gefördert. Die alten Mehrfamilienhäuser, die Anfang des Jahres dafür weichen mussten, boten nur Platz für insgesamt zwölf Mietparteien. Der Rückbau wurde im März abgeschlossen. Der Quadratmeterpreis für die neuentstehenden Wohnungen liegt laut GWG bei 5,25 Euro.

Das Quartier Halfmannstraße ist derzeit das größte Projekt der GWG. In den kommenden Jahren sollen insgesamt 45 Wohnungen entstehen. Die Arbeiten zum zweiten Bauabschnitt sollen voraussichtlich im kommenden Jahr aufgenommen werden.

Wesentliche Zielsetzung des Konzeptes ist es, neben einer zeitgemäßen Neubebauung das Wohnumfeld und die gesamte Infrastruktur in den Planungsprozess mit einzubeziehen. Um ein begrüntes und durchlässiges Quartier zu entwickeln, wird eine offene Bauweise festgesetzt. Außerdem soll zeitgemäßer, barrierefreier Wohnraum geschaffen werden, indem in allen Häusern Aufzüge installiert und großzügige Treppenhäuser eingeplant werden. An allen Häusern sind Fahrrad- und Scooter-Stellplätze vorgesehen. Wichtiges Konzept des Quartiers ist eine gute Durchmischung des Wohnangebots. So sollen junge Menschen mit Senioren unter einem Dach leben – sowohl in öffentlich geförderten wie freifinanzierten als auch Eigentumswohnungen. Auch eine Senioren-WG für sechs bis acht Personen mit einer Größe von rund 200 Quadratmetern ist geplant.

Mehr von Westdeutsche Zeitung