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Neviges/Velbert: Grüne und BUND laden zur Tour auf geplanter Tangente ein

Neviges/Velbert : Grüne und BUND laden zur Tour auf geplanter Tangente ein

(HBA) Auf Initiative der CDU-Fraktion hat der Velberter Stadtrat Ende 2019 von einer Wohnbebauung „Am Schlagbaum“, auf der Fläche zwischen Nevigeser Straße und Schmalenhofer Straße, Abstand genommen.

Dagegen hielt er an der Planung der durch die Fläche zwischen Tönisheide und Velbert-Mitte verlaufenden Süd-Ost-Tangente, die SPD-Fraktionsvorsitzender Rainer Hübinger gerne auch beerdigt hätte, fest. Als Bestandteil des vom Rat verabschiedeten Verkehrsentwicklungsplanes bleibt die Umgehungsstraße auf der Agenda.

Diese Straße erachten die Grünen als „ökologisches Desaster“ und laden Bürger für Sonntag, 19. Juli, zu einer Wanderung mit den Partei- und Fraktionsvertretern und dem BUND zur Erkundung der geplanten Süd-Ost-Tangente ein. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Eickheister-/ Ecke Langenberger Straße.

Von dort führt der Weg gemäß der geplanten Trasse bis zur Schrebergartensiedlung an der Burgstraße, die ebenfalls von den Straßenbau-Planungen des Velberter Verkehrsentwicklungsplanes betroffen wäre. Die Wanderung erfolgt größtenteils auf befestigten Wegen.

„Wir möchten allen Teilnehmern bei dieser Begehung die Planungen der Stadt und der Mehrheitsparteien erläutern und sowohl auf die damit einhergehende Natur- und Landschaftszerstörung aufmerksam machen als auch die rückwärtsgewandte Verkehrsplanung aufzeigen“, verdeutlicht Liane Marth, Parteigeschäftsführerin von Bündnis 90/Die Grünen in Velbert.

Der Anfang dieses Jahres für Velbert neu gegründete Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Bürgerinitiative Eichholzstraße/ Am Schlagbaum beteiligen sich an dieser Aktion gegen den Flächenfraß im Stadtgebiet. Bei einem Zwischenstopp am Wendehammer Eichholzstraße wird der BUND sich erstmals öffentlich in Gesprächen an einem Info-Stand mit Broschüren zu Klima- und Naturschutz vorstellen. Teilnehmer sollten mit etwa zweieinhalb Stunden Dauer rechnen, wobei auch die Möglichkeit besteht, nach dem ersten Teilstück auf den Rückweg zu gelangen. Um die Mitnahme von eigenen Mund-Nasen-Schutzmasken wird ­gebeten.