Forderung: Mehr Personal gegen den Müll

Wülfrather Sozialdemokraten fordern mehr Kräfte für Bauhof und Ordnungsamt. Aufklärung alleine reicht SPD nicht.

Wülfrath. Für Manfred Hoffmann steht fest: „Müll kommt immer wieder zu Müll.“ Und deshalb reichen dem Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokraten die bisherigen Ergebnisse der „Soko Müll“, die vor allem weitere Aufklärung vorsehen, nicht. Er fordert mehr Reinigungspersonal für eine saubere Stadt.

Der „Runde Tisch Müll“ will — wie berichtet — das gesamte Abfallsystem auf den Prüfstand stellen. Müllsünder sollen stärker ermahnt werden. Hoffmann erinnert daran, dass die Sozialdemokraten schon in 2008 ein Konzept für ein saubereres Wülfrath auf ihrer Agenda hatten. „Auch gegenwärtig geht es um das selbe Problem. Wilde Müllkippen, Zigarettenkippen, Glasscherben und Hundekothaufen finden sich auf öffentlichen Flächen“, so Hoffmann. Doch dem Problem könne man nicht allein durch Aufklären und Aufräumen begegnen. Hoffmann: „Man muss auch ahnden.“

Dafür sei aber mehr Personal nötig. Hoffmann sieht da CDU, FDP, WWG und WG in der Verantwortung, die 2010 mit „rigorosen Sparmaßnahmen im Personalbereich“ Leistungseinbußen „besonders im Baubetriebshof und im Ordnungsamt“ verursacht hätten.

Aus Hoffmanns Sicht müssten nun Präventivmaßnahmen durch Kontrollmaßnahmen ergänzt werden. Neben einem verbesserten Abfallkonzept müssten die Personalbestände von Bauhof und Ordnungsamt aufgestockt werden. Wie das finanziert werden soll, sagt Hoffmann nicht.

Hoffmann mahnt darüber hinaus eine Verbesserung der Pflegequalität der Grünflächen durch den Bauhof an. Schlecht gepflegte Grünflächen würden geradezu zur Verunreinigung auffordern. Die Folge: „Müll kommt immer wieder zu Müll“.