Velbert Bürgermeister zu Flüchtlingsheimen: „Keine Lösung, die wir aufzeigen, ist eine gute“

Velbert · Nach der Information des Haupt- und Finanzausschusses haben am Montag die Bürger das Wort.

 Auf diesem Grundstück zwischen dem Heimstättenweg und der Langenberger Straße 240a bis 250, das im Besitz der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Wobau ist, könnte eine Flüchtlingsunterkunft in fester Bauweise für bis zu 200 Menschen errichtet werden.

Auf diesem Grundstück zwischen dem Heimstättenweg und der Langenberger Straße 240a bis 250, das im Besitz der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Wobau ist, könnte eine Flüchtlingsunterkunft in fester Bauweise für bis zu 200 Menschen errichtet werden.

Foto: Ulrich Bangert

Vor dem Haupt- und Finanzausschuss stellte jetzt die Verwaltung mögliche Standorte für die Errichtung von Übergangswohnheimen für Geflüchtete vor. Zuvor gab der Beigeordnete Jörg Ostermann einen Überblick zur aktuellen Situation: „Zurzeit haben wir eine Erfüllungsquote von 92 bis 94 Prozent. Von den 880 Ukrainern leben 138 in städtischen Wohnungen, die anderen sind auf dem freien Wohnungsmarkt oder bei Verwandten und Bekannten untergekommen. Wir erwarten 300 bis 330 Flüchtlinge, 2025 und 2026 wird sich nicht viel ändern. 200 Menschen werden uns noch dieses Jahr erreichen, wir haben 164 freie Plätze. Die Halle Waldschlößchen befindet sich im ,Stand-by-Modus’. Eine Belegung wird relativ schnell kommen, spätestens im Oktober/November, im März 2025 rechnen wir mit einer Vollbelegung. Im Mai 2025 werden alle bekannten Unterkünfte belegt sein. Die Halle Waldschlößchen soll im August 2025 freigezogen werden, um sie zu sanieren, was ein Jahr dauern wird. Ende 2025 soll auch die Turnhalle an der Fontanestraße freigezogen werden, sodass wir drei weitere Standorte brauchen, um 500 bis 600 Flüchtlinge unterzubringen.“