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Wülfrath: Firma spendet 200 Mund-Nasen-Schutze für die Lindenschule

Wülfrath : Firma spendet 200 Mund-Nasen-Schutze für die Lindenschule

Seit Donnerstag dürfen die vierten Klassen wieder in den Grundschulen unterrichtet werden. „Eine allgemeine Maskenpflicht gilt zwar nicht, wenn wir den Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht einhalten können, müssen die Schüler trotzdem Masken tragen“, erklärt Susanne Hilbring.

Die stellvertretende Direktorin der Lindenschule freut sich daher ganz besonders über eine Maskenspende des Zentrums für Brandschutztechnik. Dozentin Charlin Klatt überreichte mit der Auszubildenden Melina Treilobs gleich 200 dreilagige Gesichtsmasken an der Lindenstraße an die stellvertretende Schulleiterin. „Es war uns wichtig, vor Ort zu helfen“, argumentiert Charlin Klatt die unbürokratische Spende.

Zwar sind auch die Schüler angehalten, eine eigene Maske zum Unterricht mitzubringen, der erste Tag hat jedoch bewiesen, dass nicht alle Eltern diesem Wunsch nachkommen. „Außerdem können Masken auch mal dreckig werden. Da ist es hilfreich Ersatz vor Ort zu haben“, stellt Susanne Hilbring fest. Finanzielle Unterstützung zur Maskenherstellung gab es auch von der Firma Lhoist Germany. Ehrenamtliche Kräfte der Awo-Begegnungsstätte an der Schulstraße haben mit der Geldspende mehr als 150 Mund-Nasen-Bedeckungen nähen können, die wiederum an die Grundschulen der Stadt verteilt werden sollen.

Stellvertretender Schuldezernent nahm die Masken in Empfang

Der stellvertretende Schuldezernent Mike Flohr nahm die Masken bereits zu Beginn der Woche von Awo-Einrichtungsleiterin Conny Weimer sowie dem Vorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt, Peter Zwilling, entgegen und bedankte sich zeitgleich bei der Firma Lhoist für die finanzielle Unterstützung.

Bevor die Viertklässler ihren Präsenzunterricht wieder aufnehmen konnten, fand bis einschließlich Mittwoch eine intensive Reinigung in allen Schulgebäuden statt. „Vereinbart wurde weiterhin eine tägliche Reinigung von Kontaktflächen, insbesondere der Handkontaktflächen. Hierzu zählen beispielsweise Fenstergriffe, Türgriffe, Treppenhandläufe im Innen- wie im Außenbereich, alle Tische und Stühle sowie Türbereiche, die täglich angefasst werden“, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung. „Die Schulen sind ausreichend mit Seifen- und Handtuchspendern ausgestattet. In den Sanitätsräumen, Lehrerzimmern und im Sekretariat werden zusätzliche Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.“