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Wülfrath: Erfrischender Chorgesang reißt das Publikum im Saal der Awo mit

Wülfrath : Erfrischender Chorgesang reißt das Publikum im Saal der Awo mit

Mehr als 160 Zuhörer lockte das erste Chorkonzert an die Schulstraße an.

„Von Pop bis Jazz“ lautete das Motto für das erste Chorkonzert, zu dem die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Wülfrath und das Netzwerk „Zwischen Arbeit und Ruhestand“, kurz Zwar, am vergangenen Samstag ins Awo-Haus an der Schulstraße eingeladen hatten. Es bot ein breites Spektrum gut vorgetragener, moderner Chormusik und erwies sich – sehr zur Freude der Veranstalter – auch als ein Publikumsmagnet: Mehr als 160 Gäste wurden im großen Saal der Einrichtung gezählt.

Eröffnet wurde das Konzert durch Enchor, den Pop-Chor der Bergischen Musikschule Wuppertal, mit einer gelungenen Mischung, von Chorleiter Uli Wewelsiep einfühlsam und peppig arrangierter Popsongs aus den 80er und 90er Jahren. Band, Chor und Solistinnen begeisterten von Beginn an. Das Publikum bedankte sich für die geballte Ladung musikalischer Lebensfreude mit reichlich Applaus, Mitsummen und Mitklatschen. „Wir sind begeistert vom offenen und spontanen Wülfrather Publikum“, sagte Chorleiter Uli Wewelssiep.

Aus dem Ruhrgebiet wehte mit der A-capella-Gruppe „Die Vierte Frau“ ein neuer, jazzigerer musikalicher Wind auf die Bühne. Vier Frauenstimmen und ein Bass sangen neben Jazzstandards mit anspruchsvollen Arrangements, auch das Volkslied „Die Gedanken sind frei“ in einem ergreifenden 5/4-Takt-Arrangement. Die Jazzfans konnten auf ihre Kosten kommen.

Danach konnte Günter Klempau-Froning, Moderator und Organisator des Gesangsfestes, den aus Wuppertal-Katernberg stammende Chor „Chor & ­More“ begrüßen. Unter Leitung von Hilde Kuhlmann bewies dieser mit vielfältigem Ausdruck und sicherer Stimmführung sein hohes musikalisches Niveau. Begeisterter Applaus, aber auch eine tiefe, aufmerksame Stille bei ruhigen Stücken, wie etwa „She‘s always a women to me“ von Billy Joel, zeigten, wie sehr die Darbietung das Publikum faszinieren und mitreißen konnte.

Den Schlusspunkt des Nachmittags setzte die „Singgemeinschaft Schulstraße 13“. Sie bestand aus allen Zuhörerinnen und Zuhörern, die unter souveräner Führung von Hilde Kuhlmann gemeinsam mit den Chormitgliedern von „Chor & More“ und Enchor den Saal mit drei mehrstimmigen Liedern zu einem lust- und stimmungsvollen Konzertraum werden ließen.

Awo-Vorsitzender Peter Zwilling, und Karla Faoro, Mitglied des Zwar-Netzwerkes, waren sich am Ende einig: „Ein toller Einstieg in das diesjährige gemeinsame Kulturprogramm von Zwar und Awo.“ HBA