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Eignerbachlauf: Nevigeser Schwimmer kämpfen in Laufschuhen

Velbert-Neviges : Nevigeser Schwimmer kämpfen in Laufschuhen

Gut 300 Teilnehmer liefen um den Eignerbach.

„Jetzt werden die Wettkämpfe nicht im Wasser, sondern auf der Laufstrecke ausgetragen“, stellte Clemens Bender bei der Siegerehrung des vierten ASV-Lhoist-Eignerbachlaufes fest. Der Langenberger Schwimmverein lieferte sich tatsächlich ein Duell mit dem Schwimmverein Neviges, der mit 25 Teilnehmern die stärkte Gruppe stellte. „Wir hatten wegen Corona so wenig Wettkämpfe, dass wir zum Ausgleich erstmals an diesen Lauf teilnehmen“, begründete Trainerin Silke Hannemann-Lipphaus den Wechsel aus dem Wasser auf die Wanderwege rund um den ehemaligen Klärteich. „Wir sind auf allen drei Strecken über 1,5, fünf, und zehn Kilometer dabei.“

Während die ältesten Sportler die 80 bereits überschritten hatten, war die jüngste Läuferin gerade einmal viereinhalb Jahre alt. Mina strahlte, als sie mit der Mama die Ziellinie überschritt und wie alle Teilnehmer einen Finisher-Beutel überreicht bekam. „Wir haben tolle Sponsoren, sodass wir die Beutel mit Getränken und nützlichen Kleinigkeiten füllen können, abgestimmt auf Kinder und Erwachsene“, dankte Sven Timmermann für die breite Unterstützung der örtlichen Unternehmen. Der hauptberufliche Leiter des vom Allgemeinen Sportverein Tönisheide (ASV) getragenen Fitnessstudios hatte diesmal die Organisation übernommen. „Das wäre von Ehrenamtlichen kaum zu schaffen gewesen: Was normalerweise ein Jahr dauert, haben wir in acht Wochen aus dem Boden gestampft“, blickt der Übungsleiter zurück, der froh war, dass es nur wenige Corona-Auflagen gab. „Hier dürfen nicht mehr als 2500 Menschen zusammenkommen und es müssen Masken getragen werden.“ Auf diese Pflicht – wenn nicht gerade gelaufen, gegessen oder getrunken wurde, wies Moderator Clemens Bender immer wieder hin.

Die Ergebnisse des sportlichen Großereignisses sind nachzulesen unter: 

asv-toenisheide.de