Velbert-Langenberg : Drei Künstlerinnen zu Gast in Langenberg

Galerie 23 öffnet bei Kaffee und Kuchen

Seit dem Jahr 2020 widmet sich die Künstlerin Annette Dyba aus Gladbeck neben Acrylfarben dem für sie neu entdeckten Material Epoxidharz. Dyba spielte schon länger mit der Idee, in den Raum hinein zu arbeiten. Sie entsann sich des Materials Epoxidharz, das sie während ihrer Studienzeit zum Formenbau nutzte. Das durch Corona lahmgelegte Kultur- und Sozialleben nutzte Dyba dann für die Weiterentwicklung der alternativen Harz-Verarbeitung, um das Material für ihren künstlerischen Ausdruck nutzbar machen zu können. Was dabei herauskommt, das können sich Kunstfreunde am Sonntag, 5. September, zwischen 13 und 17 in der Galerie 23 an der Frohnstraße 3 anschauen, die wieder bei Kaffee und Kuchen geöffnet ist.

Außerdem stellt Galeristin Doris Stevermüer Ayse Arslan mit ihren Collagen vor. 1964 in Essen geboren, besuchte sie nach der Ausbildung zur Damenschneiderin die Modefachschule Düsseldorf/Schloß Eller. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Mode-Designerin ist sie seit 1994 als freischaffende Textilkünstlerin tätig.

Als Dritte im Bunde wird am Sonntag Ute Augustin-Kaiser zugegen sein, die in Langenberg ein breites Spektrum ihrer Werke aus Keramik zeigt.

Die Motive der „Gussbilder“ von Annette Dyba, in denen neben Farbpigmenten auch Kohle und Blattgold verarbeitet werden, hat sie von Acryl zu Harz adaptiert und notwendigerweise modifiziert. Beim Malen auf Leinwand ist die Handlungsebene auf zwei Dimensionen beschränkt, und die dritte Dimension – die Tiefe des Bildes – wird durch Form und Farbe illusioniert. Mit dem plastischen Harzguss geht Dyba wirklich in die dritte Dimension. Hinzu kommt das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Loslassen. Zum einen gibt die Künstlerin beim Gießen dem Material kontrolliert Impulse, zum anderen vollzieht sich eine Weiterentwicklung durch das chaotische Strömungsverhalten des Materials bis hin zum endgültigen Werk.

Ausgestellt sind auch Werke der Künstler Yahia Asilo, Ute Augustin-Kaiser, Catalin Badarau, Helmut Büchter, Anne Kaiser, Nina Koch, Jems Robert KokoBi, Evangelos Koukouwitakis, Bernhard Kucken, Peter von Malotki (1942-2016), Anett Münnich und Edith Oellers. Im Skulpturengarten sind Arbeiten von Catalin Badarau, Armin Baumgarten, Nina Koch, Bernhard Kucken und Franz Küsters zu betrachten.

Besuchstermine sind über den 5. September hinaus unter Telefon 02052/925 83 63 oder 0176/823 030 25 zu vereinbaren.

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