Neviges: Die „Tulpen aus Amsterdam“ brechen das Eis beim Narzissenfest

Neviges : Die „Tulpen aus Amsterdam“ brechen das Eis beim Narzissenfest

Resonanz für Schlossförderer-Veranstaltung litt unter der Kälte.

Das Erste Fanfarencorps spielte gegen die Kälte an: Die Musiker in ihren blauen Uniformen hatten sich auf dem Hof der Vorburg des Hardenberger Schlosses zum Auftakt des Narzissenfestes aufgebaut. Die schmissigen Klänge des bekannten Musikzuges zogen nach und nach einige Menschen an, die jedes Stück mit Applaus belohnten.

Gelbe Osterglocken rund ums Schloss sind fast alle verblüht

Die Zuschauer schunkelten und einige wagten so gar ein Tänzchen: Ausgerechnet auf dem Narzissenfest waren es die „Tulpen aus Amsterdam“, die das Eis brachen. Kein Wunder: Die gelben Osterglocken rund um das Hardenberger Schloss sind fast alle verblüht, dafür verbreiteten die Frühlingsboten auf den Stehtischen eine freundliche Stimmung.

Während das Narzissenfest im vergangenen Jahr bei fast sommerlichen Temperaturen viele Menschen anlockte, hielten die eisigen Temperaturen diesmal viele von einem Besuch ab. „Es ist ein bisschen zu kalt“, bedauerte Herwart Brill, der erste Vorsitzendes des Vereins der Freunde und Förderer des Kulturensembles Schloss Hardenberg. „Deswegen haben wir alle Darbietungen in den Ostflügel der Vorburg verlagert, mit Ausnahme des Fanfarencorps, weil die Formation so groß ist.“

Das Saxophon-Quartett „Forty Fingers“ passte gerade so mit seinen Instrumenten auf die Bühne: Emely Küppersbusch, Lukas Fußangel, Jonas Fußangel und Jonas Langkeit sind allesamt Saxophonspieler der Musik- und Kunstschule, die mal wieder unter Beweis stellten, dass sie zu Recht mit vielen Preisen bedacht wurden. Der Kammerchor Hardenberg unter der Leitung von Anna Levina und die Chorfreunde Plan B mit ihrem Dirigenten Lothar Welzel setzten der Matinee weitere Glanzpunkte auf. Felix, der Zauberer im Frack, bereitete mit seinen undurchschaubaren Tricks einen vergnüglichen Abschluss.

Caterer sah geringe Nachfrage nach Bratwürstchen gelassen

Die Tatsache, dass weniger Besucher des Narzissenfestes auch weniger Bratwürstchen nachfragten, nahm der Caterer Pilkens gelassen. „Wir sehen das ein bisschen als Werbung, damit die Leute sehen, dass es einen neuen Partyservice in Neviges gibt.“

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