Der nächste Schritt zum Bürgerforum

Die Stadt stellt am 7. November die Ergebnisse der Beteiligung und bauliche Vorbilder vor.

Velbert. Das Forum Niederberg soll zu einem multifunktionalen innerstädtischen Begegnungszentrum, einem Bürgerforum Niederberg, entwickelt werden. Vor allem der Theater- und Veranstaltungstrakt des Komplexes aus dem Jahr 1982 ist technisch in die Jahre gekommen. Im Ringen um Fördergelder braucht es neue Ideen. Das neue Nutzungskonzept soll im Zuge einer breit angelegten Bürgerbeteiligung erarbeitet werden, so hat es der Stadtrat beschlossen. Bereits im Januar 2017 nahmen Bürger und Institutionen an dem Prozess teil. Nachdem die technische und rechtliche Machbarkeit sowie die Finanzierbarkeit geprüft sind, werden am Dienstag, 7. November, die Ergebnisse öffentlich vorgestellt.

Die Stadt lädt alle Bürger, Vereine, Organisationen, Unternehmen und die Politik ein, sich im Forum an der Oststraße 20 über den Stand der Planungen zu informieren. Ab 17.30 Uhr ist das Haus für jene geöffnet, die sich ein Bild vom Zustand des Theatersaals machen wollen, der zurzeit nicht genutzt werden kann. Von 18.15 bis 20 Uhr findet dann im großen Saal die Informationsveranstaltung statt. Bürgermeister Dirk Lukrafka (CDU) wird zu Beginn die Bedeutung des künftigen Bürgerforums für das Kultur- und Veranstaltungsleben, für die integrierte Stadtteilarbeit und -entwicklung sowie für die Belebung der Innenstadt verdeutlichen.

Reinhart Richter vom mit der Durchführung der Beteiligung beauftragten Büro Richter Beratung, Osnabrück, präsentiert anschließend die bisherigen Projektaktivitäten. Er wird den Ablauf und die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses erläutern, bei dem in den vergangenen Monaten Bürger, Vereine, Initiativen, Parteien, Wohlfahrtsverbände, Unternehmen und andere Organisationen mit ihren Ideen und Vorstellungen einbezogen wurden. Außerdem werden die Ergebnisse der Machbarkeitsprüfungen sowie die Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen der Städtebauförderung und der Stadterneuerung sowie des gemeinsamen Regionalförderprogramms Efre „Starke Quartiere — starke Menschen“ von Europäischer Union und Land NRW vorgestellt. Geplant ist unter anderem, öffentliche, kulturelle und gewerbliche Angebote im Veranstaltungsbereich intensiv zu vernetzen.

Der Projektleiter Björn Dröscher, Leitung Bau- und Projektmanagement beim Kultur- und Veranstaltungsbetrieb Velbert, wird schließlich die Möglichkeiten zur baulichen Umsetzung darstellen. Sie sollen noch vor dem Jahreswechsel dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Eine Präsentation zweier ähnlich gelagerter Projekte im niederländischen Amsterdam und im dänischen Aarhus rundet den Infoteil ab.

Den Überblick über die bisher formulierten Ziele gibt es auch im Netz. HBA

zukunft-buergerforum- niederberg.de

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