City-Umgestaltung: Im Zick-Zack durch die Stadt

City-Umgestaltung: Im Zick-Zack durch die Stadt

Für eine viertel Million Euro wird die Wegführung in der Wülfrather City umgestaltet. Im Sommer soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Wülfrath. Ein kurzer, knackiger Anstieg — und schon ist der Passant direkt am Eingang des Textilanbieters Takko im Obergeschoss des Anger-Markts. Dafür muss er aber eine lehmige Piste erklimmen. Ein offizieller Weg ist das nicht, sondern ein Schleichweg, den die Kundenströme mit ihren Füßen ausgetreten haben.

Foto: Entwurfskizze

Die Bauarbeiten zur neuen Verbindung von der Goethestraße über die Schulstraße zum Parkplatz Anger-Markt sollen in diesem Jahr erfolgen.

Und dieser Weg wird ein makanter sein, der sich keinesfalls an den Hügel schmiegt. Vielmehr soll er kantig und flach sein.

Im Zick-Zack-Kurs soll der Weg zwischen Anger-Markt und Wasserwelt anlegt werden. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung hat die Pläne mittlerweile abgesegnet.

Rund 250 000 Euro werden investiert. Davon muss die Stadt Wülfrath etwa 76 000 Euro zahlen. „Einen genauen Starttermin für die Arbeiten können wir noch nicht nennen“, sagt Nina Bettzieche vom Planungsamt. Aber nach der groben Zeitplanung soll vermutlich im Sommer die Umsetzung erfolgen.

Eine Detailplanung wird dem Ausschuss bald vorgelegt. Doch schon jetzt sind wesentliche Eckpunkte festgezurrt.

Das Kernziel des Vorhabens: So wie sich der Bereich mit seiner steilen Böschung sowie der baufälligen Schulstraße heute darstellt, soll er nicht bleiben. „Die Fußweganlage wird dem modernen Anspruch an eine barrierefreie Fußweg- und Treppenanlage nicht gerecht“, hatte auch die jüngst ausgeschiedene Stadtplanerin Julia Kunz festgestellt. Zukünftig soll es daher zwei Wege geben: Zum einen eine barrierefreie Rampenanlage und zum anderen einen kurzen Weg über Treppen, die die Verweilplätze der Rampe verbinden. Steinkäfige (Gabionenwände) sollen die Hänge an den Seiten der Rampenanlage abfangen. Die sanften Schrägen sollen in ihrer Oberfläche an eine Parkanlage erinnern. Die Bäume, die diesen Bereich heute prägen — die Trauerweide und der Götterbaum — sollen erhalten bleiben.

Mehr von Westdeutsche Zeitung