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Brand in Haus in Velbert - Ermittlungen wegen Brandstiftung

Wohn- und Geschäftshaus : Brand in Wohn- und Geschäftshaus in Velbert - Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

In einem Wohn- und Geschäftshaus in Velbert ist ein Feuer ausgebrochen. Da dort sehr viele Personen gemeldet sind, rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot aus. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Letzte Aktualisierung am Montag,17. Februar, 16.30 Uhr

Die Velbert Feuerwehr rückte am Sonntagabend zu ein Kellerbrand an der Heiligenhauser Straße Ecke Ernst-Moritz-Arndt-Straße aus. Die Bewohner des Hauses alarmierten gegen 19.16 Uhr auf Grund von starker Rauchentwicklung im Treppenhaus die Rettungskräfte, in dem Gebäude sind laut Feuerwehr rund 50 Bewohner gemeldet. Jetzt wird wegen Brandstiftung ermittelt, teilte die Polizei am Montagnachmittag mit.

Feuer in mehreren Kellerverschlägen

Die meisten Mieter hatten am Sonntagabend das Haus beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits verlassen. Eine sechsköpfige Familie wurde wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung untersucht, später konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Wie die Feuerwehr mitteilt, wurde auch sonst niemand verletzt.

Die Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz über den Hauseingang und über den rückwärtigen Lagereingang eines im Haus ansässigen Lebensmittelmarktes in den verrauchten Keller. Dort brannte es in mehreren Verschlägen. Die Flammen konnten schnell gelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch bis Mitternacht hin da in den Kellern gesammelter Hausrat teilweise ins Freie gebracht werden musste.

Das Gebäude musste stromlos geschaltet werden und ist teilweise nicht bewohnbar. Einige Bewohner kamen bei Verwandten und Freunden unter, um die anderen kümmerte sich das Ordnungsamt. Der größere Teil der Bewohner konnte jedoch nach Abschluß der Löscharbeiten ins Haus zurückkehren. Der Brandort war von der Polizei für kriminalistische Untersuchungen und weitere Ermittlungen beschlagnahmt worden.

Brandexperten schließen technische Ursache aus

Ermittler des Mettmanner Komissariats untersuchten am Montagmorgen den Brandort genauer. Dabei stellten Brandexperten fest, dass eine technische Ursache ausgeschlossen werden kann. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen des Vorwurfs der Brandstiftung eingeleitet. Von wem und ob diese fahrlässig oder sogar vorsätzlich geschah, sollen weitere Ermittlungen und Untersuchungen zeigen.

Der entstandene Sachschaden wird nach ersten polizeilichen Schätzungen zwischen 50.000,- und 100.000,- Euro liegen.

Sachdienliche Hinweise zur Brandursache nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen.

(red)