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Bilder von Peter Klückmann für den guten Zweck

Wülfrath : Bilder von Peter Klückmann für den guten Zweck

In der neuen Baguette Schmiede stellen Wülfrather Künstler aus.

. Pünktlich zur Eröffnung der Baguette Schmiede (WZ berichtete) haben neue Kunstwerke in dem alten Fachwerkhaus an der Wilhelmstraße 181 Einzug gehalten. Inhaberin Marion Weidtmann bietet Künstlern ihre freien Wände an, die im Wechselmodus als Ausstellungsflächen genutzt werden können. Über eine gemeinsame Bekannte wurde die Unternehmerin auf den Wülfrather Künstler Peter Klückmann aufmerksam, der als erster Aussteller die Chance bekommt, seine Bilder einer breiten Öffentlichkeit bekanntzumachen.

Als Dankeschön möchte dieser seine Bilder allerdings nicht verkaufen, sondern einem sozialen Zweck zugutekommen lassen. „Der Erlös soll an die Tafel Niederberg fließen“, so Klückmann, der sich ein Bieterverfahren ausgedacht hat. Die Bilder beginnen jeweils bei einem Grundpreis von 80 Euro. Höhere Bieterbeträge können bis zum 30. Juni bei der Baguette Schmiede genannt werden. „Der Höchstbietende bekommt das Bild am Ende“, so Klückmann erklärend. Fünf Fotografien können in dem neuen Lokal, das am 1. März eröffnet, begutachtet werden. Jedes Bild hat einen Wülfrath-Bezug. Sowohl der Hundertwasserkindergarten, als auch die Schule Koxhof mit der Kirche St. Barbara, der Steinbruch Prangenhaus, die beiden Kirchen von Wülfrath Düssel und eine Luftbildaufnahme der Wülfrather Innenstadt sind auf den Fotografien zu sehen. Diese wurden in der Größe ein Meter mal 75 Zentimeter auf Keilrahmen gespannt.

„Die Bilder sind allesamt in den letzten fünf Jahren entstanden. Die Luftbildaufnahme habe ich selbst aus einem Luftschiff heraus geschossen. Das war 2016“, erinnert sich Klückmann, der seine Bilder an der Wand der neuen Baguetterie „sehr passend“ findet. Und auch Inhaberin Marion Weidtmann ist über ihre erste Kunstausstellung glücklich. „Nicht nur, dass ich regelmäßig neue, tolle Bilder zu Gesicht bekomme, ich finde die Idee der Unterstützung für die Tafel Niederberg auch wirklich toll“, gibt sie wieder. Gleichzeitig möchte die Neu-Unternehmerin andere Künstler ermutigen, sich bei ihr vorzustellen. „Ab dem 1. Juli sind die Wände wieder frei. Dann hab ich Platz für neue Kunst“, ergänzt Marion Weidtmann.