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Wülfrath: Arbeiterwohlfahrt bietet viel Abwechslung

Wülfrath : Arbeiterwohlfahrt bietet viel Abwechslung

Kulturbistro, Quartiersarbeit, Awo-Zeitung: Mit einem umfangreichen Jahresprogramm stellt sich der Awo-Ortsverein Wülfrath für das aktuelle Jahr auf und setzt dabei sowohl auf Altbewährtes als auch auf neue Ideen.

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) feierte im vergangenen Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Auch der Ortsverein Wülfrath hat sich anlässlich des besonderen Jubiläums mit etlichen Veranstaltungen beteiligt. Der erst im Dezember vergangenen Jahres initiierte Festakt stellte den Jahreshöhepunkt mit feierlichem Empfang und Theaterbegleitung dar. Für Einrichtungsleiterin Cornelia Weimar und den Ersten Vorsitzenden Peter Zwilling ist das erfolgreiche Jahr 2019 allerdings kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Der Blick in den Jahreskalender 2020 spricht eine andere Sprache.

Die Jecken starten am 18. Februar in die heiße Phase der Session

„Einmal im Quartal bringen wir einen Termin-Flyer heraus, der eine Übersicht unserer Angebote liefert“, sagt Cornelia Weimer. Im ersten Quartal fällt die närrische Zeit ganz besonders ins Auge. Mit der beliebten Awo-Karnevalsfeier starten die Wülfrather Jecken am 18. Februar ab 14.11 Uhr in die heiße Phase der fünften Jahreszeit. „Dieses Jahr unter dem Motto ,Flower Power’“, sagt die Einrichtungsleiterin.

Doch nicht nur Karneval steht im Fokus der Einrichtungen. Mit dem im vergangenen Jahr gestarteten Kulturbistro möchte Peter Zwilling auch in diesem Jahr weitermachen. „Vier Veranstaltungen hatten wir im letzten Jahr geplant. Jetzt sollen es schon elf Angebote werden“, so Zwilling, der die Idee gemeinsam mit der Zwar-Gruppe („Zwischen Arbeit und Ruhestand“) entwickelt hat. Den Anfang der kulturellen Themenreihe wird am 28. Februar (Beginn 19 Uhr) eine szenische Krimi-Lesung von Robert Fuhrs darstellen (Start 19 Uhr). Um die Kulturangebote niederschwellig für die gesamte Bürgerschaft anzubieten, kostet das Kulturbistro jeweils zehn Euro.

Auch die Quartiersarbeit soll in diesem Jahr weiter ausgebaut werden. Mit dem Stadtteil Rohdenhaus konnte die Awo in Kooperation mit dem Bürgerverein Rohdenhaus mittlerweile ein gern genutztes Caféangebot im Gemeindezentrum initiieren. Primär stand jedoch ein Rundgang des Ortsteils im Fokus dieser Quartiersarbeit. „Dass daraus das Café entstanden ist, freut uns natürlich ganz besonders“, so Cornelia Weimer. Beim vorangegangenen Rundgang sollten Schwachstellen ausgemacht werden. „Es kommt uns auf ein seniorengerechtes Umfeld an. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise festgestellt worden, dass an stark ansteigenden Straßen Ruhebänke fehlen“, erinnert sich Zwilling, der diesen Wunsch an Fraktionen und Verwaltung weiterleitete. Auch mit dem Bürgervereinen Düssel und Wülfrath möchte die Awo noch in diesem Jahr Termine zu Ortsbegehungen finden.

Anregungen und Wünsche werden immer wieder von Besuchern der Begegnungsstätte, aber auch von engagierten Ehrenamtlern angeführt. Mit tatkräftiger Unterstützung aller Akteure kann auch aus einer anfänglichen Idee etwas Großes entstehen. Diese Erfahrung durfte Cornelia Weimer beim vergangenen Weihnachtsbrunch an Heiligabend machen. Nicht nur etliche alleinstehende Bürger folgten der Einladung gerne, auch zahlreiche Ehrenamtler engagierten sich tatkräftig. „Ich hoffe sehr, dass wir einige Unterstützer auch längerfristig für ein Ehrenamt bei der Awo begeistern können“, so Cornelia Weimer, die dem Ehrenamt eine wichtige Rolle zuspricht. „Denn ohne Ehrenamt wäre unsere Arbeit in dieser Form nicht möglich.“ Der Weihnachtsbrunch soll in diesem Jahr ebenfalls wiederholt werden.

Einen Querschnitt vergangener Veranstaltungen und ein Ausblick zukünftiger Angebote lassen sich zudem im neuen Magazin „Treff“ finden. Zweimal im Jahr bringt der Ortsverein ein Informationsheft für Wülf­rath raus.