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An der Gesamtschule Velbert-Neviges sollen sich alle wohlfühlen

Neviges : An der Gesamtschule Velbert-Neviges sollen sich alle wohlfühlen

Landesprogramm hilft bei der Selbstbewertung der Qualitätsentwicklung.

Ein weiteres Etikett ziert die Gesamtschule Neviges: Sie ist Mitglied im „Landesprogramm NRW Bildung und Gesundheit“. Das Schild mit den symbolhaft springenden Kindern in den Landesfarben Grün, Weiß, Rot überreichte die Koordinatorin Monika Macheit jetzt an eine kleine Delegation der Schulgemeinde.

„Bildung und Gesundheit passt zu unserem Leitbild“, findet Stephanie Bucher, die Abteilungsleiterin für die Klassen fünf und sechs. „Bewegung und gute Ernährung gehört dazu, wir mussten zuvor ein Screening durchlaufen, um aufgenommen zu werden. Durch das Programm gibt es Gelder für weitere Fortbildungen und Netzwerktreffen. Gerade für uns als Schule im Aufbau ist eine Mitgliedschaft bei diesem Landesprogramm sehr wichtig, da nicht nur die gesundheitsförderlichen Aspekte angesprochen werden, sondern die allgemeine Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht im Vordergrund stehen“, betont Stephanie Bucher. „Eine andauernde Selbstbewertung gibt Aufschluss darüber, welche geeigneten Maßnahmen im Schulalltag zur Verbesserung der Gesundheits- und Bildungsqualität ergriffen werden können.“ Es werden alle ins Boot geholt. „Es läuft darauf hinaus, dass sich Schüler wohl fühlen“, bringt es Monika Macheit auf den Punkt.

Moritz Schad aus der 6a beschreibt es so: „Ich finde es gut, dass man sich um uns kümmert und dass alle sich im Unterricht einbringen, das ist toll.“ Der Klassensprecher lenkt den Blick auf die Tatsache, dass sich diese Schule auf Sport spezialisiert hat. „Da kann jeder dran teilnehmen, egal wie gut er ist oder wie weit er sich entwickelt hat.“ Und Pia Lindemann ergänzt: „Wir haben öfter Sport als andere Schulen.“ Sie verrät zudem, dass sie sehr gerne Sport macht.

Sarker Bezug zum Leitbild
der Schule an der Maikammer

Die Mitglieder der Schulentwicklungsgruppe und zuständige Koordinatorinnen aus der Lehrerschaft, Damla Engin und Hannah Karrasch, sehen in der Mitgliedschaft in dem Landesprogramm einen starken Bezug zum Schulleitbild „Miteinander leben – voneinander lernen – füreinander da sein“. „Als Mitglieder der Fachkonferenz Sport sehen wir die damit verbundene Bereicherung unseres Sportprofils als einen wichtigen Baustein zur Gesundheitsförderung an unserer Schule.“

Die theoretische Grundlage des Landesprogramms liegt in dem Ansatz der integrierten Gesundheits- und Qualitätsentwicklung mit dem Leitmotiv „Gute gesunde Schule“. Es beschreibt die grundsätzliche Ausrichtung. Sie beruht auf der Grundannahme, dass zwischen Gesundheitsförderung und Prävention auf der einen Seite und schulischer Qualitätsentwicklung auf der anderen Seite ein intensiver wechselseitiger Zusammenhang besteht. Prävention und Gesundheitsförderung tragen dazu bei, Sicherheit und Gesundheit in den Schulen zu fördern, zu sichern und wiederherzustellen. Sie erzeugen gleichermaßen positive Wirkungen auf die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags von Schulen. „Prävention und Gesundheitsförderung sind integrale Bestandteile von Schulentwicklung. Sie stellen keine Zusatzaufgaben der Schulen dar, sondern gehören zum Kern eines jeden Schulentwicklungsprozesses“, so wurde es in einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15. November 2012 festgehalten.

Neben dem Landesministerium für Schule und Bildung, dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird das Programm vom Landeszentrum Gesundheit getragen. Durch den im Sozialgesetzbuch verankerten Präventionsauftrag sind die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in die Trägerschaft eingebunden.