Ärger wegen wilder Parker

Rücksichtslose blockieren Gehwege und für den Autoverkehr gesperrte Plätze.

Wülfrath. Jetzt reicht’s Martin Sträßer. „So ein Verhalten ist einfach asozial“, prangert der Christdemokrat das widerrechtliche Parken im Bereich Anger-Markt an. Vor allem morgens stehen Fahrzeuge nicht nur auf dafür vorgesehenen Stellplätzen, sondern auf Gehwegen und für den Autoverkehr gesperrten Bereichen. „Das ist uns bekannt. Aber es wird nicht besser“, sieht auch Ordnungsamtsleiter Marcus Kauke Handlungsbedarf.

An drei Stellen ist dieses Verhalten vor allen Dingen zu beobachten: Am Diek gegenüber des Haupteingangs Anger-Markt und auf dem Platz zwischen Kiosk und Parkplatz sowie am Heumarkt gegenüber des Bäckerei-Cafés. „Die abgesenkten Bordsteine sind für viele geradezu eine Einladung, dort zu parken“, sagt Kauke. Vom Ordnungsamt werde das als Parken auf dem Gehweg geahndet. 20 Euro Bußgeld sind fällig.

Überwege werden zugestellt. Teilweise ragt das Fahrzeugheck in die Fahrbahnfläche. Es ist eine Ordnungswidrigkeit, die auch die Fußgänger gefährdet.

„Die Leute wollen mal eben in die Bank oder in die Sparkasse, ganz schnell einen Einkauf beim Bäcker oder im Kiosk tätigen“, weiß Kauke. Das Ordnungsamt kontrolliere dort verstärkt. Er habe daher den Eindruck, dass das wilde Parken etwas abnehme.

Würden die Fahrer noch im Auto sitzen, „werden sie von den Mitarbeitern des Ordnungsamts mündlich verwarnt“. Meistens fahren die Leute laut Kauke dann auch weiter.

„Wir beobachten auch, dass der eine oder andere noch zwei-, dreimal um den Pudding fährt und einen nahen Parkplatz sucht“, sagt Kauke und schmunzelt: „Unsere Kontrolle nervt sie schon.“

Kauke hat inzwischen Kontakt zum Planungsamt aufgenommen. „Wir müssen den Bereich beim Ausbau des Dieks in den Blick nehmen“, sagt er. Er hält das Aufstellen von Pollern im Bereich Anger-Markt für nötig. „Am Heumarkt geht das nicht.“ Da hilft dann nur noch mehr Kontrolle.