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1. FC Wülfrath Lhoist-Sportpark Haus des Sports

Das „Haus des Sports“ am Lhoist Sportpark bekommt einen neuen Pächter: Den 1.FC Wülfrath : „Ein Zuhause für alle Sportler“

Das „Haus des Sports“ am Lhoist-Sportpark bekommt einen neuen Pächter: den 1.FC Wülfrath.

. Meht als vier Jahre lang war die Gastronomie am Lhoist Sportpark fremdvermietet. Nach Auszug der bisherigen Pächter stehen die Räumlichkeiten, die mit einem großen Gemeinschaftsraum, einer Theke sowie eine Gastronomieküche ausgestattet sind, wieder frei. Für die Stadt Wülfrath als Eigentümer hat sich die Suche nach einem Nachfolger nicht leicht dargestellt. „Es war uns ein Anliegen, dass der Betrieb weitergeführt wird und neben der Bewirtung der Sportler auch Sonderveranstaltungen an diesem Ort angeboten werden“, erklärt Kämmerer und Erster Beigeordneter, Rainer Ritsche. Fündig wurde die Stadt schließlich in unmittelbarer Nähe. Der Fußballverein 1.FC Wülfrath wird den Betrieb ab 1. September übernehmen.

Mitglieder des 1. FCW haben die Wiederübernahme empfohlen

Bereits mit der Inbetriebnahme der Räume vor 15 Jahren war es der Verein, der sich um das Vereinshaus gekümmert hat. Zwölf Jahre lang führten primär ehrenamtliche Mitglieder das Vereinshaus. „Als bekannt wurde, dass das aktuelle Pächterpaar aufhört, wurden wir aus den Reihen der Mitglieder mehrmals angesprochen, ob wir diese Aufgabe nicht wieder aufnehmen wollen“, erinnert sich Vorsitzender Michael Massenberg.

Leichtfertig ist die Entscheidung freilich nicht getroffen worden. „Denn wir wollen für alle Sportler der Anlage ein Zuhause schaffen und den Betrieb dementsprechend gut aufstellen“, so Michael Massenberg weiter. In den eigenen Reihen wurde daher nach kompetenten Personal gesucht. Ein Koch, sowie weitere Mitglieder mit gastronomischer Erfahrung sollen das „Haus des Sports“ künftig wieder mit Leben füllen. „Wir haben ein Team aus sieben Mitgliedern für diese Arbeit gewinnen können“, erklärt Jugendleiter Branko Tesic. Dass mit der Übernahme der Gastronomie wieder ein Stück mehr Flexibilität im Veranstaltungsbereich Einzug hält, freut ihn ganz besonders. „Denn wir müssen uns bei künftigen organisatorischen Abläufen mit keinem mehr absprechen. Das erleichtert unsere Arbeit enorm.“

Unter der Woche möchte der 1.FC Wülfrath Getränke und kleinere Snacks anbieten, je nach Nachfrage soll dieses Angebot am Wochenende noch ausgeweitet werden. Feste Öffnungszeiten stehen noch keine fest. „Wir werden natürlich über die Zeit des Spielbetriebs geöffnet haben, alles andere wird die Zeit mit sich bringen“, ergänzt Michael Massenberg, der betont, dass es sich bei der Übernahme des Betriebs nicht um ein Vereinsheim des 1.FC Wülfrath handelt. „Hier soll sich jeder wohl fühlen, egal aus welchem Verein er kommt. Dabei ist es auch egal, ob es ein Bambini oder ein Altherren-Spieler ist.“

Einen angrenzenden Veranstaltungsraum möchte der Vorstand künftig an Unternehmen vermieten, die externe Schulungen und Workshops durchführen wollen. Auch der Kooperationspartner Borussia Dortmund hat bereits angekündigt, den neuen Wirtschaftszeig des 1.FC Wülfrath mit externen Veranstaltungen zu unterstützen.

Sorgen vor einem wirtschaftlichen Schaden, sollte die Gastronomie nicht wunschgemäß anlaufen, muss der Verein vorerst nicht haben. Der Pachtvertrag wurde für ein Jahr auf Probe unterschrieben und enthält eine wichtige Klausel. So steigen die Pachtkosten bei einer erfolgreichen Bewirtschaftung. Nimmt der Verein weniger ein, muss er auch weniger Pacht an die Stadt zahlen.