Steinbruchtage: Organisatoren erwarten 20 000 Besucher

Steinbruchtage: Organisatoren erwarten 20 000 Besucher

Am Wochenende öffnen die Natursteinbrüche Bergisch Land sowie die Kalkwerke Oetelshofen ihre Türen und laden ein zur Entdeckungstour.

Wülfrath. Die Vorbereitungen für die „Steinbruchtage“ laufen schon seit Monaten auf Hochtouren. Unter Ausstellern gilt das Event auf dem Betriebsgelände der Kalkwerke Oetelshofen längst als Geheimtipp: Waren es vor zwei Jahren noch 80, so werden es diesmal 120 sein. Seit Tagen stehen im Büro der Natursteinbrüche Bergisch Land die Telefone nicht mehr still. Plötzlich klappt es doch mit den Hubschrauberrundflügen über den Steinbruch. Kurzentschlossene Aussteller wollen noch einen Standplatz ergattern, und Besucher fragen danach, was denn überhaupt los sei im sonst so beschaulichen Hahnenfurth.

Denn dort herrscht zu den „Steinbruchtagen“ der absolute Ausnahmezustand: Bürgersteige, Straßenränder und Hauseinfahrten: Da wird auch schon mal gerne dort geparkt, wo man es nicht tun sollte. „Wir können nur dringend dazu raten, die Shuttle-Busse zu nutzen“, sagt Boris Lange (siehe Info-Box). Derzeit drehen sich seine Gedanken ständig um das Event am Wochenende — morgens, mittags, abends und teilweise sogar nachts. Die Steinbruchtage finden am 20. und 21. Mai jeweils von 11 bis 18 Uhr statt.

„Wir rechnen mit 20 000 Besuchern“, sagt Lange, der als Organisator momentan pausenlos mit dem Telefonhörer am Ohr zu sehen ist. Er weiß auch von Besuchern, die am Samstag erstmal allein wegen der Tipps zur Gartengestaltung und sonntags nochmals mit der ganzen Familie kommen wollen. Und die dürfte bei all dem, was am Steinbruchrand so geboten wird, auch ihren Spaß haben.

So können sich auf der „größten Dschungelhüpfburg der Welt“ sage und schreibe 70 Kinder gleichzeitig austoben. Wer Mut hat, kann sich selbst ans Steuer eines 100-Tonnen-Baggers setzen. Und wen die Steinbruchkulisse reizt, kann sich im SUV durchs Gelände chauffieren lassen.

Bevor es soweit ist, gibt es für die Organisatoren noch ziemlich viel zu tun. Bevor die Ausstellungsstände aufgebaut werden können, müssen noch 1500 Tonnen Steine bewegt werden. Hinzu kommen Sicherheitsauflagen und Ortstermine mit Feuerwehr und Polizei. Schon vor Wochen wurde der Antrag auf Nutzungsänderung für das Gewerbegelände gestellt, ohne den eine solche Veranstaltung nicht stattfinden könnte. Und was ist mit dem Wetter? „Am Wochenende scheint die Sonne, etwas anderes will ich nicht hören“, sagt Boris Lange.

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