Sechs Gründe, den HWM zu lieben

Sechs Gründe, den HWM zu lieben

Der Herzog-Wilhelm- Markt im Herzen der Kalkstadt lockt mit einer attraktiven Mischung aus Neuheiten und der ganz besonderen Atmosphäre.

Wülfrath. Er ist einer der schönsten und ältesten adventlichen Veranstaltungen in der Region, zieht Einheimische ebenso wie Menschen aus Nachbarstädten — nahegelegenes Ausland inklusive — an, bleibt sich mit seinem pittoresken Ambiente einerseits treu und ist doch Jahr für Jahr anders: der Wülfrather Herzog-Wilhelm-Markt (HWM). Es gibt viele Gründe, ihn zu lieben. Wir nennen sechs davon.

Um die Stadtkirche herum baute der HWM-Förderverein in der 2016er Ausgabe wieder 31 hübsche Holzbuden. Sie wiederum sind von einem Ring ansehnlicher Fachwerkhäuser umsäumt, so dass Budenzauber, Kirche und Wohnhäuser ein traumhaftes Ambiente bilden. So etwas gibt es sonst nur im Film.

Maria, Josef und das Jesuskind werden in der Weihnachtskrippe als lebensgroße Figuren im Stall von Bethlehem dargestellt. Außerdem finden die Besucher des HWM allerlei geschenktaugliche Utensilien aus den Sektoren Kunstgewerbliches, Handwerkliches oder modische Accessoires.

Getrunken wird nicht irgendetwas, sondern besondere Kreationen wie Schneebällchen, Werwölfe, Hermännchen, Froschbowle, Glühwein, Punsch sowie Bier nach Noten. Nicht-Alkoholisches gibt es natürlich auch. Neu im kulinarischen Angebot ist Panhas, Reibeplätzchen, Backfisch und Traditionelles wie Krakauer, Grünkohl mit Mettwurst oder Wirsing mit Laugenstange schmecken immer. Als Dessert locken Crêpes in 45 Versionen sowie Poffertjes.

„Wir hörten, dass noch ein Stand frei ist, bewarben uns — und nun sind wir da“, fasst Kilian Freitag (18) zusammen, was er und seine Mitschüler neuerdings auf dem HWM machen: Spinatknödel, heiße Cocktails sowie weißen Glühwein am Stand der Freien Aktiven Schulen Wülfrath verkaufen. „Der Erlös ist für unseren Abi-Ball bestimmt“, erklären Mitstreiter wie Meike, Julian und Christopher (alle 18) und hoffen auf guten Umsatz.

Anlässlich des runden Geburtstags 2015 hatten Pat, Pamela, Janet, Richard, Paul und Barry, britische Bürger der Wülfrather Partnerstadt Ware, einen „special drink“ kreiert, den Ware-Wolf (gesprochen: Werwolf). Den gibt’s jetzt wieder, Debatten über den anstehenden Brexit („da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, wie Barry sagt) und neue Staatsbürgerschaften inklusive.

Lokalmatadoren und Überraschungen erfreuen täglich. Heute Abend um 19 Uhr spielt die Band „Missing Links“, morgen stehen zuerst „Thomas Gerold und Friends“ (16.30 Uhr), später „Das Dynamische Duo“ (19 Uhr) auf der Bühne. Zwischendurch heißt es um 18.30 Uhr: „Nicht reden, Bäume pflanzen“. Legendär: die Worte zur Nacht (immer zum Marktschluss). Das gesamte Programm und vieles mehr gibt’s online auf:

www.herzog-wilhelm-markt.de