Homberg: Großreinemachen im Dorf

Homberg: Großreinemachen im Dorf

Müll: 180 Sammler beteiligten sich am Samstag am achten Homberger Dreck-weg-Tag.

Homberg. Der achte Homberger Dreck-Weg-Tag hat zwei Erkenntnisse gebracht. Das Dorf ist sauberer geworden. So erklärte denn auch Hildegard Hartmann vom Organisationsteam: "In den vergangenen Jahren wurden weit mehr Müllsäcke abgegeben. Diesmal waren es meist Kleinigkeiten wie leere Flaschen, Zigarettenstummel, Papier und so weiter."

In den Müllsäcke verschwanden aber auch eine Wasserpfeife und eine riesige Eisenplatte. Doch solch spektakuläre Funde waren die Ausnahme. Einen Rekord bedeutet jedoch die Teilnehmerzahl von Müllsammlern. 180 waren es diesmal, die Hälfte davon waren Kinder. "So viele waren es noch nie", strahlte die stellvertretende Bürgermeisterin Anne Korzonnek.

Einer der fleißigen Helfer war Melvin. Der achtjährige Junge war begeistert von der Aktion: "Meine Oma hat mich einfach mitgenommen. Das war gut so. Ich habe eine Flasche Schnaps gefunden, und die war noch halb voll", wunderte sich Melvin. So wie Siegfried Damrath und Hubert Gansjäger dachten viele: "Der Dreck-Weg-Tag ist auch gut für unser Gemeinschaftsgefühl. Hier trifft man sich, sorgt für ein sauberes Dorf und hat immer was zu erzählen."

Ausgangspunkt der Sammelaktion war die Christian-Morgenstern-Schule. Von dort zogen die Sammler los - und dort gab es anschließend (bei Bedarf auch zwischendurch) eine kostenlose Stärkung für die vielen fleißigen Sammler.

Ganz ohne Belohnung gingen die Müllsammler nicht nach Hause. Denn die Homberger Geschäftswelt hatte gespendet. Gutscheine, Fußbälle, Stofftiere, auch ein paar Säcke Kartoffeln waren dabei und vieles mehr. Jeder Müllsammler bekam eine Teilnehmernummer, die als Los zählte. Nieten gab es keine. Und so gab es beim achten Homberger Dreck-Weg-Tag nur Gewinner.