Die Stadtwerke beliefern die Stadt ab sofort auch mit 100 Prozent Ökogas

Die Stadtwerke beliefern die Stadt ab sofort auch mit 100 Prozent Ökogas

Das Unternehmen erhielt den Zuschlag für zweieinhalb Jahre.

Wülfrath. Die Stadtwerke Wülfrath GmbH hat bei der europaweiten Ausschreibung der Stadtverwaltung für die Versorgung mit Ökogas für zweieinhalb Jahre den Zuschlag erhalten. „Nun ist unser Energiebezug 100 Prozent grün“, freut sich Bürgermeisterin Claudia Panke. Denn neben zertifiziertem Ökogas, das seit dem 1. Juli von den Stadtwerken geliefert wird, bezieht die Stadt bereits seit vergangenem Jahr Ökostrom von der Stadtwerke-Tochtergesellschaft Neander Energie.

„Das Hauptkriterium war, dass zertifiziertes, klimaneutrales Gas geliefert wird“, erklärt Arne Dorando, Geschäftsführer des kommunalen Versorgers. „Als Nachweis über die klimaneutrale Erdgaslieferung, haben wir ein Ökogas-Zertifikat an die Stadt Wülfrath übergeben. Die Ökogas- Zertifikate erwerben wir bei der KlimaInvest Green Concepts GmbH. Die Zertifikate unterliegen hohen Standards und die zertifizierten Projekte zur CO2-Minderung werden laufend geprüft“, so Dorando.

„Gerade als Kommune ist es wichtig, ein Vorbild für Klima und Umweltschutz zu sein“, sagt Claudia Panke aus. „Aber auch der Preis spielte bei der Entscheidung für einen Lieferanten eine Rolle. Auch hier konnten sich die Stadtwerke gegen die anderen Anbieter durchsetzen.“

Für Privathaushalte besteht ebenfalls seit kurzem die Möglichkeit, Ökogas von den Stadtwerken zu beziehen. „Zu einem Aufpreis von nur 0,2 Cent je Kilowattstunde brutto kann man zertifiziertes Ökogas erhalten und somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, berichtet Arne Dorando. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 15 000 Kilowattstunden entspreche dies 2,50 Euro mehr pro Monat. „Die Investitionen und das soziale Engagement der Stadtwerke Wülfrath kommen der Stadt und der Region zugute, die Wertschöpfung bleibt vor Ort“, sagt Claudia Panke. „Als lokal orientiertes Unternehmen freuen wir uns darauf, mit der Kommune zusammenarbeiten, und wenn man dabei zeitgleich noch Wülfrath grüner werden lassen kann, ist alles perfekt“, fügt Arne Dorando an. HBA