Das Gymnasium ist schon eingerüstet

Das Gymnasium ist schon eingerüstet

An der Kastanienallee wird die Fassadensanierung fortgesetzt. In der Ellenbeek steht die PCB-Sanierung an.

Wülfrath. Am Gymnasium wird wieder gebaggert. Das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Sommerferien vor der Tür stehen. „Dort werden die Vorbereitungen getroffen, damit in den kommenden Wochen die Fassadensanierung fortgeführt werden kann“, erklärt Schulverwaltungsamtsleiter Dietmar Ruda auf WZ-Anfrage. Das wird nicht die einzige Baustelle sein, die in den sechseinhalb Wochen Sommerferien in Wülfrather Schulen eingerichtet wird.

Die umfangreichsten Arbeiten sind für die Grundschule Ellenbeek vorgesehen. „Da steht endlich die PCB-Sanierung an“, sagt Ruda. Rund 500 000 Euro sind dafür im gerade erst verabschiedeten Haushaltsplan vorgesehen. Seit dem vergangenen Sommer ist die Gymnastikhalle der Schule gesperrt. Neben der Halle sind der Geräteraum, aber auch Teile des Verwaltungstraktes betroffen. „Wir hoffen schon, dass die Ferien ausreichen, damit zum neuen Schuljahr die Halle für den Schulsport zur Verfügung steht“, sagt Ruda.

Im auslaufenden Schuljahr wurden die Ellenbeeker Grundschüler zur Turnhalle Lindenschule oder zur Halle Goethestraße als Ausweichquartiere chauffiert. Aus Elternschaft und Kollegium, merkt Ruda an, wurde der Wunsch an die Stadt getragen, die „zugegebenermaßen kleine Gymnastikhalle im Zuge der Sanierung zu erweitern. Aber darauf müssen wir verzichten. Dafür steht kein Geld zur Verfügung“.

Seit Jahren schon wird die Fassade des Gymnasium in jedem Sommer Stück für Stück erneuert. Nun ist der Trakt an der Reihe, der unter anderem die Mensa beherbergt. „Die Fenster werden ausgetauscht, die alte Betonstein-Verkleidung verschwindet“, skizziert Ruda die Arbeiten.

Außerdem werden im Auftrag der Stadt in den Sommerferien Kanalsanierungen an Realschule sowie an der Lindenschule vorgenommen. Noch nicht gesichert ist der geplante Einbau neuer Lärmschutz-Fenster für die Parkschule.

Mehr von Westdeutsche Zeitung