Rostock doch zu stark für gute Longhorns

American Football : Longhorns verlieren erneut im hohen Norden

Die Geschichte wiederholte sich: Für die Footballer der Langenfeld Longhorns ging es in der Zweiten Bundesliga (GFL 2) erneut in den hohen Norden, und wie schon bei den Hamburg Huskies (26:36) verkauften sich die Langenfelder auch bei den favorisierten Rostock Griffins teuer.

Wieder reichte es aber nicht zu etwas Zählbarem für die Longhorns, die sich mit 17:29 (7:0, 10:10, 0:7, 0:12) geschlagen geben mussten. „Es ist schade, weil wir sie zwischenzeitlich eigentlich im Sack hatten. Am Ende des Tages war Rostock dann aber etwas zu stark“, befand der Langenfelder Head Coach Michael Hap.

Langenfelds Verteidigung bremste zu Beginn die glänzend besetzte Rostocker Offensive aus, im Gegenzug schlug der Angriff der Gäste zu. Haps Team spielte sich bis vor die Griffins-Endzone, ehe Quarterback Jarvis McClam die letzten Yards zum Touchdown selbst überbrückte – 7:0. Im zweiten Viertel kam Rostock per Fieldgoal auf 3:7 heran, doch die Gäste antworteten.

Die Gäste schienen bereits auf dem Weg zum zweiten Saisonsieg

Justin Schlesinger wurde nach einem langen Pass gerade noch vor der Rostocker Endzone gestoppt, und wieder besorgte Quarterback McClam die fehlenden Yards – 14:3. Nachdem Marcel Kirchner per Fieldgoal auf 17:3 erhöht hatte, schienen die Langenfelder endgültig auf dem Weg zum zweiten Saisonsieg zu sein. Rostock kam allerdings vor der Pause auf 10:17 heran und spielte anschließend ab dem dritten Viertel seine ganze Qualität aus. Vor allem die Defensive der Griffins ließ nun fast gar nichts mehr zu, und im Spiel nach vorne zeigten die Hausherren jetzt ebenfalls, warum sie zu den heißen Aufstiegskandidaten gehören: Die Offensive erzielte zunächst den das 17:17, bevor sie im letzten Viertel einen weiteren Touchdown zum 23:17 nachlegte. Die Longhorns mussten nun das Risiko erhöhen und ermöglichten den Hausherren dadurch letztlich den entscheidenden Touchdown zum 29:17. mroe

Mehr von Westdeutsche Zeitung