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Schwimmen: Ratinger Schwimmer zeigen starke Leistungen

Schwimmen : Ratinger Schwimmer zeigen starke Leistungen

Ben Juretzki erreichte bei der DM in Berlin einen vierten Platz über 50 Meter Rücken.

Neun junge Schwimmer des TV Ratingen wussten bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft in Berlin zu überzeugen – die ein oder andere Finalteilnahme hatte man sich im Vorfeld im Becken erhofft, was in Erfüllung ging. Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften wurden in der beeindruckenden Atmosphäre der Spring- und Schwimmsporthalle im Europasportpark an der Landsberger Allee in Berlin, der größten Anlage für den Schwimmsport in Deutschland, ausgetragen. Bei voll besetzten Tribünen erlebten die TV-Sportler und Betreuer spannende Wettkämpfe und eindrucksvolle Tage.

Antonia Wendel (Jahrgang 2007) durfte sechsmal an den Start gehen. Highlight bei der ersten Teilnahme an der Jahrgangsmeisterschaft waren für die junge Sportlerin die beiden Sprünge ins Finale. Über 50 Meter Schmetterling konnte sie sich am zweiten Wettkampftag in 0:31,64 Minuten als Achte für das Finale qualifizieren. Dort legte sie dann noch einmal etwas zu und steigerte die Bestzeit auf 0:31,47 Minuten. Am letzten Wettkampftag qualifizierte sie sich im Vorlauf über 100 Meter Schmetterling mit der deutlich gesteigerten persönlichen Bestzeit von 1:11,91 Minuten für das Finale. Hier setzte sie noch einmal einen drauf und verbesserte ihre Zeit auf 1:11,64 Minuten.

Wendel verbesserte über 50 Meter Schmetterling ihre Bestzeit

In 28,83 Sekunden qualifizierte sich Charlotte Wendel (Jahrgang 2004) als Siebte an Tag zwei des Wettkampfs für das Finale am Nachmittag über 50 Meter Schmetterling. Dort konnte sie dann ihre Bestzeit noch einmal auf 0:28,59 Minuten verbessern. In den Wettkampf eingestiegen war Wendel über 100 Meter Freistil in 1:00,04 Minuten (13. Platz) und schwamm dort nur äußert knapp an der magischen Ein-Minuten-Grenze vorbei. Über 50 Meter Freistil sprang am Ende der zwölfte Platz in 0:27,51 Minuten heraus. Über 200 Meter Freistil landete die erfahrene Sportlerin in 2:11,12 Minuten auf dem 16. Platz ihrer Altersklasse. Dazu startete sie noch über 50 Meter Brust und beendete den Wettkampf am Samstag mit dem elften Platz in neuer Bestzeit von 1:05,99 Minuten über 100 Meter Schmetterling.

Ben Juretzki (Jahrgang 2007) startete mit 1:13,26 Minuten über die 100 Meter Rücken auf Platz zwölf in den Wettkampf. In seiner Paradedisziplin 50 Meter Rücken konnte er sich deutlich steigern: Im Vorlauf am letzten Wettkampftag belegte er sogar den dritten Platz (0:32,73). Am Nachmittag schaffte er eine weitere Leistungssteigerung auf 0:32,44 Minuten und verpasste mit dem vierten Platz nur knapp den Sprung auf das Podium. Lea Weber (Jahrgang 2005) hatte sich über die 50 Meter und 100 Meter Kraul sowie die 50 Meter Schmetterling qualifiziert. Über 50 Meter Schmetterling konnte sie ihre Bestzeit auf 0:30,53 Minuten steigern und belegte dabei den 24. Platz im großen Starterfeld ihrer Altersklasse. Dazu schwamm sie 50 Meter Freistil in 0:28,98 Minuten und schlug nach 100 Metern Freistil nach 1:02,75 Minuten an. Auch Lena Görgens hatte sich über 50 Meter Schmetterling das Ticket nach Berlin gesichert. Sie schwamm im Jahrgang 2008 in 0:32,10 Minuten auf den 44. Platz.

Sanya Music (Jahrgang 2007) hatte sich das Startrecht über die drei Rückenstrecken gesichert. Über 50 Meter Rücken wusste sie mit dem 14. Platz (0:34,21) zu überzeugen. Über 200 Meter Rücken schaffte sie den 15. Platz (2:38,22), und zusätzlich konnte sie sogar über die 100 Meter Rücken (1:12,23) mit dem neunten Platz ein Top-Ten-Ergebnis erzielen und verpasste den Finaleinzug der besten acht Schwimmerinnen nur äußerst knapp.

Die meisten Starts hatte der TV Ratingen am dritten Wettkampftag. An diesem Tag konnten dann auch die Brustschwimmer des TVR in den Wettkampf eingreifen. Es hatten sich im Vorfeld Emily Schier (Jahrgang 2006), Amelie Makoski (Jahrgang 2003) und Jonas Masuhr (Jahrgang 2001) für den Wettbewerb über die 50-Meter-Strecke qualifizieren können. Emily Schier belegte am Ende den 17. Platz (0:36:36), Amelie Makoski den 20. Rang (0:35,61), und Jonas Masuhr landete in neuer persönlicher Bestzeit (0:31,77) auf dem 33. Platz der leistungsstarken Konkurrenz.