NRW : Genießerwochenende in Ratingen

Verkaufsoffener Sonntag, Feierabendmarkt und Fischmarkt: Zwischen dem 16. und 18. Juli gibt es viele Angebote in der Innenstadt. Niedrige Inzidenzzahlen machen dies möglich. Eine Kooperation zwischen Stadtmarketing und City-Kauf.

Angesichts der niedrigen Inzidenzzahlen in den vergangenen Wochen herrscht Optimismus vor: Die Ratingen Marketing GmbH (RMG) plant in Kooperation mit dem City-Kauf und unter Beteiligung der Einzelhändler und Gastronomen in der Innenstadt einen späten Start in die Veranstaltungssaison 2021. Dies bedeutet: Vom 16. bis 18. Juli lockt das Ratinger Genießerwochenende in die Innenstadt. Es soll ein abwechslungsreiches Streetfood-Event mit Sonderöffnungszeiten der Geschäfte sein.

Am Freitag, 16. Juli, findet zum ersten Mal der Ratinger Feierabendmarkt in der Zeit von 16 bis 21 Uhr statt. Mit Blick auf das Genießerwochenende wird er diesmal sogar auf Samstag (14 bis 21 Uhr) und Sonntag (12 bis 18 Uhr) ausgedehnt. Der Ratinger Feierabendmarkt ist nicht etwa ein Wochenmarkt am Abend, sondern eher ein Streetfood-Event, zu dem die RMG in Kooperation mit den örtlichen Gastronomen sowie Streetfood- und Spezialitätenständen zum sommerlichen Wochenendauftakt einlädt. Dazu gibt es kleines musikalisches Rahmenprogramm auf dem Marktplatz. Neben einem DJ sorgen am Freitag und Samstag ab 18 Uhr die Ratinger Musiker Nathalie Steffen, TNT und Alexander Seidl für die passende Atmosphäre.

Einzelhändler rollen den Kunden den roten Teppich aus

Und auch die Einzelhändler in der Ratinger Innenstadt, die so viele Wochen lang ihre Geschäfte geschlossen halten mussten, möchten an diesem Wochenende ihre Kunden wieder willkommen heißen. Unter dem Motto „Wenn Einkaufserlebnis und Dienstleistung wieder ein Zuhause haben“ rollen viele Händler am Freitag den sprichwörtlichen roten Teppich aus und öffnen bis 20 Uhr. Ein Höhepunkt des Ratinger Genießerwochenendes ist der Fischmarkt am Sonntag auf dem Rathausvorplatz, der erstmalig von RMG und City-Kauf organisiert wird. Ab 10 Uhr erwarten die Besucher nicht nur frische Fischspezialitäten wie Austern, Meeresfrüchte, Flammlachs, Räucherfisch und Matjes, sondern auch ein Begleitprogramm. Für die passende maritime Stimmung sorgen unter anderem ein Marktschreier, Walk-Acts und ein Shanty-Chor.

Geplant ist an diesem Datum auch der erste verkaufsoffene Sonntag 2021 in der Ratinger Innenstadt. Von 13 bis 18 Uhr wollen die Händler ihre Geschäfte öffnen. Wegen der komplizierten Corona-Schutzbestimmungen, die sich aktuell zudem in schnellem Rhythmus ändern, ist das Genehmigungsverfahren für den verkaufsoffenen Sonntag diesmal besonders herausfordernd.

Komplizierte Organisation
wegen Corona

Auch die Organisation des Genießerwochenendes ist außergewöhnlich kompliziert, denn man muss nach wie vor auf Abstände und insgesamt korrektes Verhalten achten. „Selbstverständlich haben wir in Absprache mit dem Ratinger Ordnungsamt ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet“, sagt RMG-Geschäftsführerin Nina Bauer.

„Dieses beinhaltet beispielsweise eine Maskenpflicht in den Warteschlangen an den Ständen des Feierabend- und des Fischmarktes. Auch werden alle Gastronomen und Standbetreiber für die Einhaltung der AHA-Regeln und die nötigen Desinfektionsmaßnahmen sorgen. Nach sorgfältiger Abwägung halten wir angesichts der zurzeit sehr niedrigen Infektionszahlen das Risiko für überschaubar, zumal sich ein Großteil der Aktivitäten unter freiem Himmel abspielt“, so Bauer.

Dass die Einzelhändler und Gastronomen nach den massiven Einschränkungen der Corona-Monate jede Unterstützung gut gebrauchen können, stehe außer Frage, so die RMG.

Einheitliche Kernöffnungszeiten aller Geschäfte

Daher will das Stadtmarketing es auch nicht bei einzelnen Events belassen, sondern kontinuierlich für den Standort werben – etwa mit einer breit angelegten Imagekampagne. Um ihren gemeinsamen Standort insgesamt zu stärken, haben sich die City-Einzelhändler aktuell auf einheitliche Kernöffnungszeiten geeinigt, nämlich Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr (wobei viele Geschäfte natürlich auch länger geöffnet sind).

„Was wir vermitteln wollen, ist: Es macht einfach sehr viel mehr Spaß, zum Bummeln, Einkaufen und Genießen in unsere wunderschöne Altstadt zu kommen, als allein vor dem Bildschirm zu hocken“, betonte Bürgermeister Klaus Pesch. Alle Planungen stehen unter dem Vorbehalt der Pandemie-Entwicklung und der entsprechenden Schutzauflagen.