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Wasserschaden zerstört Kinderbücherei und Lesecafé

Wasserschaden zerstört Kinderbücherei und Lesecafé

Die beiden Bereiche des Medienzentrums bleiben wegen der Sanierungsarbeiten für drei Monate geschlossen.

Am Samstag erlebten die Mitarbeiter des Medienzentrums am Peter-Brüning-Platz eine böse Überraschung: Als sie morgens die Tür zur Kinderbibliothek im Untergeschoss öffneten, floss ihnen Wasser entgegen, das mehrere Zentimeter hoch in der Bibliothek gestanden hatte. Zudem schien es von der Decke förmlich zu regnen. Im Lesecafé im Erdgeschoss sah es nicht besser aus: Auch hier war der Boden völlig durchnässt. Schuld war offenbar eine undichte Wasserleitung. Die Feuerwehr musste anrücken und das Wasser abpumpen.

Nach eingehender Begutachtung der Räume wurden große Schäden festgestellt. Daher bleiben die Kinderbibliothek und das Lesecafé für ungefähr drei Monate geschlossen. Die Erwachsenenbibliothek ist weiterhin zu den regulären Zeiten geöffnet. Zeitungen und Zeitschriften sind nun im Eingangsfoyer der Bibliothek aufgestellt. Außerdem wird im zweiten Obergeschoss ein kleiner Bereich mit nicht beschädigten Kinder- und Jugendmedien eingerichtet. Weitere Medien sind in den Zweigstellen entleihbar.

Für die geplanten Veranstaltungen werden zurzeit Ausweichquartiere gesucht. So wird beispielsweise die Lesung von Gabi Rüth am Donnerstag, 26. März, um 16 Uhr im Konferenzraum im zweiten Obergeschoss des Medienzentrums stattfinden.

Die Literaturwissenschaftlerin und Journalistin Gabi Rüth wird ihre ganz persönlichen literarischen Highlights der letzten Buchsaison vorstellen. Ihre Literaturliste: Teju Cole: „Jeder Tag gehört dem Dieb“; Dorothee Elmiger: „Schlafgänger“; Barbara Honigmann: „Chronik meiner Straße“; Hanna Jansen: „Über tausend Hügel wandere ich mit dir“; Karen Köhler: „Wir haben Raketen geangelt“; Owen Matthews: „Moskau Babylon“; Angelika Overath: „Sie dreht sich um“; Mercé Rodoreda: „Der Garten über dem Meer“; Shaun Usher: „Letters of Note — Briefe, die die Welt bedeuten“; Thornton Wilder: „Die Brücke von San Luis Rey“; Hanns Zischler: „Das Mädchen mit den Orangenpapieren“. Red