Politischer Vorstoß CDU: Umfeld der Ratinger Wallhöfe herrichten

Ratingen · Die politische Initiative wird am 11. Juni im Bezirksausschuss Mitte beraten.

Die Bauabsperrungen an den Wallhöfen sind seit Monaten ein großes Ärgernis – für Kunden und Anwohner.

Die Bauabsperrungen an den Wallhöfen sind seit Monaten ein großes Ärgernis – für Kunden und Anwohner.

Foto: RP/CDU Ratingen

(kle) Es ist ein Dauer-Aufreger. Während die bereits geöffneten Ladengeschäfte in den Wallhöfen funktionieren und die Wohnungen weitgehend vermietet sind, leidet das direkte Umfeld unter noch nicht fertiggestellten Außenanlagen mit üppigen Absperrungen. So lassen sich auch die noch leeren Geschäfte kaum vermieten. Die Insolvenz des Bauträgers kurz vor vollständiger Fertigstellung verhinderte den Abschluss der Restarbeiten. Diese sind aber durch übliche Bankbürgschaften abgesichert. Die CDU fordert nun, dass die Stadt die Restarbeiten selbst in Auftrag gibt.

Die Wallhöfe gehören in der Zwischenzeit zum gewohnten Bild der Stadt, die bereits vermieteten Ladengeschäfte werden gut angenommen, und die Verbindung von Düsseldorfer Platz und Düsseldorfer Straße wird sehr gut genutzt. Auch die helle Tiefgarage erfreut sich zunehmender Beliebtheit, obwohl das Parkleitsystem noch fehlt.

Jedoch stören Warnbaken und Absperrungen nicht fertiggestellter Randflächen zwischen Bürgersteig und Straße sowie der Übergang zur Gartenstraße rund um den Komplex das Bild und die Erreichbarkeit für Kunden und Bewohner – und dies seit Monaten.

Nach neuesten Erkenntnissen zum Sachstand des Insolvenzverfahrens, die der CDU-Fraktion vorliegen, fordert diese nun, dass die Stadt die Restarbeiten beauftragt. „Vom Bauträger ist auf Grund der Insolvenz die Fertigstellung in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Deswegen soll die Stadt die Fertigstellungen beauftragen und sich die Aufwendungen von dem bürgenden Finanzinstitut zurückholen“, erklärt Gerold Fahr, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Innenstadtsprecher die Bemühungen der Christdemokraten.

Eine solche „Ersatzvornahme” sei leider eine Zusatzbelastung für das ohnehin stark belastete Tiefbauamt, jedoch ohne Alternative, so die CDU. Nach nunmehr über einem halben Jahr müsse das Wohl der Innenstadt im Vordergrund stehen. „Das unfertige Umfeld hemmt aus unserer Sicht auch die Vermietung der noch leer stehenden Geschäfte, was dem gesamten Einzelhandel der Düsseldorfer Straße schadet. Auch wurden wir immer wieder zu Recht aus der Bevölkerung auf die störenden Provisorien und Absperrungen hingewiesen“, ergänzt Fahr.

Die Initiative der CDU wird am 11. Juni im Bezirksausschuss Mitte beraten. Gerold Fahr und die CDU-Fraktion hofft auf positive Signale der Verwaltung, damit die Wallhöfe dann auch ihre Synergien für die Innenstadt ausstrahlen können.

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