Verkehr auf Altenbrachtweg nimmt zu

Ratingen : Homberger sorgen sich um den Altenbrachtweg

Bürger übergaben ihre Wünsche zur Verkehrssicherheit an Bürgermeister Pesch.

. Eine Gruppe von Homberger Bürgern, die sich zu einer Interessengemeinschaft für mehr Verkehrssicherheit im und rund um den Stadtteil zusammengeschlossen haben, übergab Bürgermeister Klaus Pesch eine Reihe von Schreiben, die sich mit der angespannten Situation auf dem Altenbrachtweg beschäftigen. Dieser Wirtschaftsweg werde von Autofahrern zunehmend als Schleichweg zur Umfahrung des Staus auf der L 422 missbraucht, wodurch es auf der für so viel Verkehr ungeeigneten Straße zu gefährlichen Situationen komme. Außerdem beklagen die Anwohner, dass die Einmündung in die Brachter Straße für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich sei. Beim Linksabbiegen komme es immer wieder zu Unfällen, und für Fußgänger und Radfahrer sei es kaum möglich, die Brachter Straße zu überqueren.

Bereits in der Bürgerversammlung am 15. Mai, in der die Stadt Ratingen und der Landesbetrieb Straßen NRW über den Ablauf der Straßenbaumaßnahmen an der L 422 in diesem Sommer informiert haben, gab es eine Reihe von Wortmeldungen zum Altenbrachtweg. Dabei wurde vereinbart, die Kritikpunkte schriftlich zusammenzufassen.

Bürgermeister Pesch versprach, eingehend prüfen zu lassen, ob und wie sich die Probleme lösen lassen. So wird es einen Ortstermin unter Beteiligung von Mitgliedern der Unfallkommission geben. Der Bürgermeister wies in diesem Zusammenhang aber auch darauf hin, dass bauliche Maßnahmen an der L 422 zur Verbesserung der Einmündungssituation Altenbrachtweg vom Landesbetrieb Straßen NRW durchgeführt werden müssen. Man werde Lösungen empfehlen, habe aber auf die Entscheidung und das Tempo der Umsetzung nur einen sehr begrenzten Einfluss. Anders sehe es mit verkehrsrechtlichen Anordnungen zur Eindämmung des Schleichverkehrs aus. Falls sich entsprechende Vorschläge in der Prüfung als rechtskonform und wünschenswert erweisen, könnten sie je nach Umsetzungsaufwand zügig durch die Stadt erlassen werden. Red