Verkehr in Ratingen Ost : Umfangreichere Maßnahmen für Edeka-Kreuzung nötig

Es gibt rund 1,5 Millionen Euro zusätzlich für den geplanten Umbau in Ratingen Ost. 

(kle) Der Rat hat knapp 1,5 Millionen Euro zusätzlich für den Umbau der Kreuzung Homberger Straße/Balcke-Dürr-Allee/Fester Straße, die sogenannte Edeka-Kreuzung, bereitgestellt. Hintergrund ist, dass nach dem Verkehrsgutachten für das Schwarzbachquartier ein größer dimensionierter Umbau als ursprünglich geplant nötig ist, um den Verkehr in diesem Teil von Ratingen Ost gut abwickeln zu können. Es müssen nicht nur zwei zusätzliche Fahrspuren auf der Balcke-Dürr-Allee eingeplant werden. Auch müssen an den Einmündungen der Oststraße und der Kokkolastraße in die Balcke-Dürr-Allee Ampeln errichtet werden. An der Einmündung der Josef-Schappe-Straße in die Fester Straße entsteht ein Mini-Kreisel.

Die Gesamtinvestitionssumme beträgt nun vier Millionen Euro

Die Gesamtinvestitionssumme beträgt nun rund vier Millionen Euro. Der Edeka-Markt Kels in der alten Maschinenfabrik an der Homberger Straße ist vor gut vier Jahren eröffnet worden. Schon damals sollte diese Kreuzung umgebaut werden, um das Verkehrsaufkommen aufzufangen. Denn nicht allein der Supermarkt sorgte für mehr Autos im Stadtteil, sondern auch das wachsende Quartier entlang der Balcke-Dürr-Allee.

Warum es zu erneuten Verzögerungen bei der Umgestaltung der Kreuzung Homberger Straße/ Fester Straße gekommen ist, hat die Stadt bereits erklärt: Im Zuge der Umsetzungsplanung habe sich herausgestellt, dass wegen der komplizierten Lage von Versorgungsleitungen im Boden die Standorte der neu zu errichtenden Lichtsignalmasten überprüft werden müssen. Entsprechend mussten die Planunterlagen auf Grundlage dieser Erkenntnisse angepasst werden „Insgesamt gestaltet sich die Erstellung der Gesamtplanung gerade unter dem Aspekt der optimierten Verkehrsführung unter den Gegebenheiten vor Ort sehr schwierig“, hieß es seitens der Stadt. Bisher hat sich im Kreuzungsbereich baulich noch nichts getan. Im kommenden Jahr wird die neue Fujifilm-Zentrale ins Schwarzbach-Quartier ziehen. Und dann wird mit deutlich Verkehr zu rechnen sein.