Straßensanierung in Ratingen ist bald abgeschlossen

Ratingen : Sanierung geht in die Schlussphase

Die Erneuerung der Fahrbahndecken im Ratinger Stadtgebiet geht auf die Zielgrade.

Es war durchaus ein finanzieller Kraftakt, den die Stadt auf den Weg gebracht hat. Nun ist der Abschluss der zahlreichen Maßnahmen, die bei Anwohnern nicht immer auf Gegenliebe gestoßen sind, in Sichtweite. Das Programm 2019 zur Sanierung von Fahrbahndecken geht auf die Zielgerade.

Als vorletztes Projekt des umfangreichen „Innenstadtpaketes“ ist nun die Kleiststraße an der Reihe. Von Montag, 7. Oktober, bis Samstag, 12. Oktober, wird der Abschnitt zwischen Mülheimer Straße und Goethestraße unter Vollsperrung saniert. Darüber hinaus sorgen ab nächster Woche einige nicht-städtische Baumaßnahmen für leichte Verkehrsbehinderungen.

Arbeiten am Angerbad werden erst im nächsten Jahr starten

Die Kleiststraße war in diesem Jahr eigentlich noch gar nicht für eine Sanierung vorgesehen. Allerdings müssen die vorgesehenen Maßnahmen Grabenstraße und Lintorfer Straße (Hauser Ring bis Angerbad) verschoben werden. An diesen Straßen stehen im nächsten Jahr weitere Tiefbauarbeiten an, die sinnvollerweise mit den Asphaltarbeiten kombiniert werden. Stattdessen werden nun die Kleiststraße und die Kreuzstraße vorgezogen.

Auf dem kurzen Abschnitt der Kleiststraße – die Fahrbahn jenseits der Goethestraße wird jetzt noch nicht saniert – wird wie bei allen diesjährigen Maßnahmen unter Vollsperrung von 7 bis 17 Uhr gearbeitet. Nach 17 Uhr können Anlieger ihre Häuser mit dem Auto erreichen. Es handelt sich um eine Unterhaltungsmaßnahme, daher müssen die Anwohner keine Straßenbaubeiträge bezahlen.

Das Tiefbauamt weist allerdings auf die starke Abhängigkeit von der Witterung bei der Herstellung der neuen Fahrbahn hin. Wenn es regnet, kann nicht asphaltiert werden. Insofern können sich Abweichungen von den genannten Terminen ergeben.

Die Kommitt verlegt im Bereich Karl-Theodor-Straße Glasfaserleitungen für ultraschnelles Internet, weshalb es in den kommenden Wochen zu baustellenbedingten Verkehrsbehinderungen kommt. Die Karl-Theodor-Straße wird zur Einbahnstraße, zunächst von der Bahnstraße bis Brunostraße. Anschließend ist der südliche Abschnitt an der Reihe. Etwa drei Wochen lang kann man nur von der Poststraße aus in Richtung Brunostraße fahren und nicht umgekehrt.

Ebenfalls wegen Leitungsarbeiten kommt es am Thunesweg in Lintorf teilweise zu Sperrungen im Bereich der Einmündungen Weidenstraße und Lindenstraße. Der Verkehr zum Fliedner-Krankenhaus wird über die Straße Am Eichförstchen umgeleitet.

Markierungsarbeiten in Homberg müssen nachgeholt werden

Der Landesbetrieb Straßen NRW hat es trotz des anhaltenden Regens geschafft, den Abschnitt zwischen Steinhauser Straße und Am Rosenbaum in Homberg zu asphaltieren. Lediglich die Markierungsarbeiten müssen noch nachgeholt werden. Nun wird etwa drei Wochen lang die Kreuzung Meiersberger/ Metzkausener Straße umgebaut.

Der Termin für die nächste Vollsperrung steht noch nicht fest, wie die Stadtverwaltung diesbezüglich informiert.

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