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Reiseführer führt zu Stätten jüdischen Lebens

Ratingen : Reiseführer zeigt Spuren der Juden Oberschlesiens

Am Sonntag, 2. Februar, stellen die Autoren ihren Reiseführer im Museum in Hösel vor.

. „Auf den Spuren der Juden Oberschlesiens“ heißt der Titel des Buchs, das Katarzyna und Jan Opielka am Sonntag, 2. Februar, um 15 Uhr im Oberschlesischen Landesmuseum an der Bahnhofstraße in Hösel vorstellen.

Sich auf die Spuren der Juden in Oberschlesien zu begeben, bedeutet Friedhöfe und leere Plätze einstiger Synagogen oder Gedenk- und Informationstafeln aufzusuchen, denn viele Stätten jüdischen Lebens existieren heute nicht mehr. Beata Pomykalsca und Paweł Pomykalscy haben sich der schwierigen Aufgabe verschrieben, die wichtigsten Orte des jüdischen Kulturerbes auf dem Gebiet des historischen Oberschlesien zu katalogisieren.

Sie besuchten mehr als 40 Dörfer und Städte, in denen Spuren jüdischer Präsenz erhalten geblieben sind. Als Ergebnis ihrer Arbeit ist ein Reiseführer mit mehr als 400 Seiten und knapp 180 Fotos und Abbildungen entstanden. „Auf den Spuren der Juden Oberschlesiens“ ist die erste detaillierte Gesamtdarstellung, die den Stand des Erhalts des jüdischen Erbes in Oberschlesien darlegt. Die Dokumentation verdient daher besondere Anerkennung, auch im Hinblick auf ihre Bedeutung, die in Vergessenheit geratenen Orte jüdischen Lebens und jüdischer Kultur als bedeutenden Teil des gemeinsamen Erbes erneut ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Die Veranstaltung begleitet
die derzeitige Sonderausstellung

Die Projektkoordinatoren Katarzyna und Jan Opielka stellen diese bemerkenswerte Publikation nun im Oberschlesischen Landesmuseum vor.

Die Veranstaltung begleitet die derzeitige Sonderausstellung „Im Fluss der Zeit. Jüdisches Leben an der Oder“ vom Deutschen Kulturforum östliches Europa, die in Hösel noch bis zum 25. Februar zu sehen ist. Es ist eine Veranstaltung des Kulturreferenten für Oberschlesien in Kooperation mit dem Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen.

Mehr Informationen über die Ausstellung und das Oberschlesische Landesmuseum gibt es im Internet. Red

www.oslm.de