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Ratinger Freiwilligenbörse plant Woche des Ehrenamts

Ratingen : Ehrenamtler können aufatmen

Die Organisatoren der Freiwilligenbörse sind optimistisch. Die Termine wurden bereits festgezurrt.

Das Ehrenamt kennt keine Pause. Das zeigt sich in besonderem Maße in Krisenzeiten. Es gibt eine große und vor allem unermüdliche Hilfsbereitschaft. Ein Stück Normalität ist mittlerweile eingekehrt. Das Erfreuliche: Die Planungen der Miteinander Freiwilligenbörse Ratingen mit Blick auf die Woche des Ehrenamtes nehmen wieder Fahrt auf. Man gibt sich optimistisch.

Das Ergebnis einer intensiven Planungssitzung des zuständigen Eventteams ist, dass die 15. Woche des Ehrenamtes in der Zeit vom 11. bis 20. September stattfindet. „Wir sind optimistisch, fast alle geplanten Angebote durchführen zu können. Da sich die jeweiligen rechtlichen Vorgaben ständig verändern, planen wir auf Sicht“, betont Erhard Raßloff, stellvertretender Vorsitzender der Freiwilligenbörse, der auch in diesem Jahr federführend mit seinem Team die Veranstaltungen plant.

Das Ehrenamt hat viele Gesichter und ist ein deutliches Zeichen für Mitmenschlichkeit und Zusammenhalt in einer Gesellschaft. „Überall ist Ehrenamt. Es fängt im niederschwelligen Bereich an, wie zum Beispiel bei der einfachen Nachbarschaftshilfe, und es reicht bis hin zum professionellen institutionellen Ehrenamt wie bei den Notfallseelsorgern, der Freiwilligen Feuerwehr oder karitativen Einrichtungen. In Ratingen gibt es etwa 450 gelistete Einrichtungen, die sich ehrenamtlich einsetzen und zahlreiche andere, die nicht bei uns aufgeführt sind“, erklärte Raßloff anlässlich der Meile des Ehrenamtes im vergangenen Jahr.

Das Engagement und der Elan sind ungebrochen. Raßloff ist von der ersten Stunde an zusammen mit seinem Team für die Organisation der Ehrenamtsmeile verantwortlich. 28 Vereine, Verbände und Organisationen aus den verschiedensten Tätigkeitsfeldern haben allein im vergangenen Jahr gezeigt, wie vielfältig und umfangreich das Ehrenamt in Ratingen ist.

Sie nutzten die Veranstaltung, um zu informieren sowie neue Helfer für ihren ehrenamtlichen Einsatz zu gewinnen, um sich untereinander auszutauschen, das Netzwerk untereinander zu pflegen und gegebenenfalls neue Kontakte zu knüpfen. Und viele von ihnen arbeiten bereits zusammen.

Man trifft bekannte Einrichtungen auf der Ehrenamtsmeile wie zum Beispiel die Ratinger Tafel, den Seniorenrat, den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), das Aktionsbündnis Seniorensicherheit oder die beiden Ortsvereine der Arbeiterwohlfahrt, um nur einige zu nennen.

Auch die Allianz Bildung und Lernen war schon häufiger mit dabei. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung sowie der Entwicklung der beruflichen Perspektiven vor dem Schulabschluss.

Der Verein zur Förderung des Feuerschutzes in Ratingen ist beispielsweise auf der Ehrenamtsmeile aktiv und informiert über die Gefahren von Kohlenmonoxid (CO) und den Nutzen von CO-Meldern. Aber auch neue Einrichtungen wie das gegründete Netzwerk „Ratingen nachhaltig“ bekommen die Möglichkeit, sich vorzustellen und für neue Mitstreiter zu werben. Sie setzen sich für die Förderung der nachhaltigen Entwicklung vor Ort ein und möchten Menschen zusammenbringen, die sich ­engagieren.

(kle)