Ratingen: Mehrere Altstadtstraßen werden saniert

Ratingen : Große Maßnahmen in den letzten Ferienwochen

Die Altstadtstraßen in Ratingen werden saniert. Damit gehen Sperrungen einher.

Die Altstadtstraßen innerhalb des Parkrings werden in den letzten drei Ferienwochen saniert. In zwei Abschnitten erhalten die Turmstraße sowie die Friedhofstraße, Grütstraße und Kirchgasse neue Fahrbahndecken. Dafür muss die obere Oberstraße zwischen Suitbertusstuben und Wallstraße in diese Richtung für den Autoverkehr geöffnet werden. Der Parkplatz Kirchgasse kann jederzeit angefahren werden.

Wie bei den meisten Maßnahmen des diesjährigen Sanierungspakets wird auch hier unter Vollsperrung gearbeitet. Bei diesen schmalen Gassen wäre die Erneuerung der Decke aber auch gar nicht anders möglich. Anlieger können den Baustellenbereich von 17 bis 7 Uhr befahren. In diesem Zeitraum kann dort auch geparkt werden, wenn auch natürlich mit Einschränkungen wegen der Baustelle.

Im ersten Abschnitt wird die Turmstraße vom 6. bis 17. August auf ihrer gesamten Länge saniert. Die Durchfahrt Friedhofstraße-Grütstraße bleibt aber ausgespart, wobei hier die gewohnte Einbahnrichtung umgedreht wird. Das heißt: In den ersten zwölf Tagen erreicht man diesen Bereich der Altstadt über die Route Werdener Straße-Friedhofstraße-Grütstraße-Kirchgasse. Die Ausfahrt erfolgt über die Oberstraße, die für den Kfz-Verkehr im oberen Bereich geöffnet und dafür besonders gesichert wird. So gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung von zehn Stundenkilometer.

Dabei wird die Lintorfer Straße (Einfahrt am Medienzentrum) zur Sackgasse. Das heißt, die Parkplätze hinter dem Rathaus und im Bereich Minoritenhof sind erreichbar, allerdings müssen die Autos auf demselben Weg wieder hinausfahren. Deshalb wird auf diesem kurzen Stück der Lintorfer Straße ein absolutes Halteverbot ausgesprochen. Im zweiten Bauabschnitt vom 19. bis 27. August werden die Friedhofstraße (von der Werdener Straße in Richtung Fußgängerzone), die Grütstraße und die Kirchgasse unter Vollsperrung saniert. Es handelt sich dabei um eine Unterhaltungsmaßnahme, es müssen keine Beiträge bezahlt
werden. Red

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